Schneewittchen und die Sieben Zwerge

ab 4 J.

Was

Für Kinder

Wann

Veranstalterinformationen

Die Geschichte beginnt mitten im Winter in einem Königsschloss. Die schöne Königin vertreibt sich ihre Zeit mit Näharbeiten. Um auch den Anblick der schönen Winterlandschaft, die im weißen Schnee glitzert, genießen zu können, sitzt sie an dem großen Fenster mit dem schwarzen Ebenholz-Rahmen. „Und wie sie so nähte und nach dem Schnee aufblickte, stach sie sich mit der Nadel in den Finger, und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee. Und weil das Rote im weißen Schnee so schön aussah, dachte sie bei sich: Hätt' ich ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen!” Tatsächlich geht ihr Wunsch in Erfüllung und sie bekommt ein Kind, das wegen seiner hellen Haut, roten Wangen und schwarzen Haare Schneewittchen genannt wird. Tragischerweise überlebt die Königin die Geburt aber nicht und ihr Mann heiratet erneut, damit sein Kind nicht mutterlos aufwachsen muss. An dieser Stelle könnte sich die Geschichte wieder zum Besseren wenden, doch die Stiefmutter ist nicht gerade das, was man sich unter einer liebevollen Mama vorstellt. Ihr Sinnen und Trachten dreht sich einzig und allein um ihr Äußeres, das um jeden Preis gehegt und gepflegt werden muss – schließlich ist sie die Schönste im ganzen Land! Und das behauptet sie nicht etwa selbst, nein, das sagt ihr geheimnisvoller Zauberspiegel. Täglich befragt sie ihn nach der Schönsten im ganzen Land und stets bekommt sie zur Antwort: „Frau Königin, Ihr seid die Schönste im Land.“ Die Zeit vergeht und es kommt, wie es kommen muss: das kleine Schneewittchen wächst heran und der Spiegel offenbart der Königin, dass ihre Stieftochter jetzt die Schönste im ganzen Land ist. Das kann die eitle Regentin nicht dulden! So ersinnt sie einen Plan, um das verhasste Schneewittchen aus dem Weg zu schaffen. Wie gut, dass es treue Jäger und freundliche Zwerge gibt … Ralf Kiekhöfer begann 1982 bei einer kleinen Tourneebühne mit dem Puppenspiel. Zwei Jahre gründete er dann sein eigenes Theater: Töfte. War das erste Programm noch eine Mischung aus Clownerien, Liedern und vielen musikalischen Mitmachmöglichkeiten, folgte bald das erste eigene Figurentheaterstück, „Till Eulenspiegel“. Bis heute hat er mehr als 4.000 Auftritte hinter sich gebracht. Alle Stücke entstehen in Zusammenarbeit mit befreundeten Regisseuren, Dramatikern, Musikern und Mediengestaltern. So zeichnet beispielsweise seine Tochter, die in Frankfurt als Regisseurin und Schauspielerin arbeitet, für die Inszenierung von „Schneewittchen“ verantwortlich.

Location

Kulturbahnhof (Helios Theater)
Willy-Brandt-Platz 3
59065 Hamm

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