Mathias Eick Quintett

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Einmal mehr beweist der hohe Norden seine Qualitäten als Geburtsstätte genialer Musiker, die sich jedem Schubladendenken verweigern: der junge Norweger Mathias Eick gilt mittlerweile als einer der besten Künstler Skandinaviens – abseits von Altersklassen und Genres. Eick stammt aus einer musikalischen Familie: sein Vater ist Jazzmusiker, die Schwester Hornistin und der Bruder Kontrabassist. Auch der junge Mathias konnte sich der Faszination von Tönen und Rhythmen nicht entziehen. Als Sechsjähriger begann er, Trompete zu spielen – die zwar sein liebstes, aber nicht einziges Instrument bleiben sollte: Kontrabass, Klavier, Vibraphon und Gitarre kamen noch hinzu. Schon während des Studiums spielte er in verschiedenen Formationen, eine Tradition, die er bis heute beibehalten hat. Und so ist er auf diversen Alben zu hören – mit eben dem Instrument, „das gerade gebraucht wurde“. – 2007 gewann er den „International Jazz Award for New Talent“ (New York), 2009 das Statoil Stipendium (Norwegen). Eick arbeitete nicht nur mit Jazzgranden wie Chick Corea oder Pat Metheny, sondern auch mit Bands wie Motorpsycho, Turbonegro und den DumDum Boys, spielte mit Manu Katché und Thomas Dybdahl und machte Kirchenmusik mit Torbjørn Dyrud. Er ist im Jazz genauso zuhause wie im Progressive-Rock, sein Musikgespür ist genreübergreifend. – Mit „Midwest“ veröffentlichte er 2015 sein drittes Soloalbum. Wie bei den beiden Vorgängeralben finden sich auch hier überaus melodiöse Eigenkompositionen. Die Inspiration dazu kam während einer anstrengenden Tour durch die USA und Kanada. Fahrten durch den Mittleren Westen erinnerten Eick frappant an seine Heimat – kein Wunder, hatten sich hier doch einst zahlreiche skandinavische Aussiedler niedergelassen. So entwickelte er ein vielschichtiges, sehr eindringliches und emotionales Album, dessen Songs sich mit Reisen und Heimkommen, im eigentlichen wie im übertragenen Sinn, befassen. Sein wunderschöner, obertonreicher Trompetensound scheint seine Werke, die sich neben klangvollen Melodien durch weite, atmosphärische Räume auszeichnen, förmlich zu beseelen. Doch natürlich steht Eick am Freitag, 7. Oktober, um 19.30 Uhr nicht allein auf der Bühne im Kurhaus Bad Hamm, sondern mit seinem Quintett, bestehend aus der Crème de la Crème norwegischer Musiker: Torstein Lofthus (Schlagzeug), Andreas Ulvo (Klavier), Audun Erlien (Bass) und Håkon Aase (Violine). Im Zusammenklang der einzelnen Instrumente gewinnen die traumhaften Melodien eine erweiterte Dimension.

Location

Kurhaus Bad Hamm
Ostenallee 87
59071 Hamm

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