Helsinki Baroque Orchester & Julia Lezhneva

Werke von Mozart u. a.

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Oper & Klassik

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Veranstalterinformationen

Julia Lezhneva ist ein Phänomen, das die Kritik hingerissen rühmt: "Die junge Russin singt ohne Umschweife, ohne Beiwerk so klar und einnehmend, dass man beim Hören schon nach wenigen Sekunden wehrlos wird, zuhören MUSS.“ (Bayerischer Rundfunk). Die junge Frau von der russischen Insel Sachalin begeistert mit rasanten Koloraturen, die sie mit traumwandlerischer Sicherheit nimmt. Eine ähnlich schnelle Kehle haben heute nur Ausnahmesängerinnen wie Joyce DiDonato oder Diana Damrau. Doch Julia Lezhneva ist mehr als eine Lieferantin perfekter Töne. Alle barocken Verzierungen werden bei ihr zu Ausdrucksgesten, die mehr sind als das gesungene Wort: Jedes Ornament ist, bei gleichzeitig perfekter technischer Kontrolle, ein Kraftwerk der Emotionen. Mit elf Jahren hörte Julia Lezhneva das Vivaldi-Album von Cecilia Bartoli: „Das war wie ein Schock für mich. Ich hatte noch nie eine Stimme gehört, die so schnell singen kann.“ 2008 schloss sie ihr Gesangsstudium am Moskauer Konservatorium ab und setzte ihre Ausbildung an der International Academy of Voice in Cardiff fort. 2013 erhielt sie den ECHO Klassik als beste Nachwuchskünstlerin. Auf dem Programm am Mittwoch, 21. Januar, um 19.30 Uhr im Kurhaus stehen neben „Exsultate Jubilate“ geistliche und weltliche Händel-Arien. Außerdem wird Mozarts berühmtes Violinkonzert Nr. 5 A-Dur mit Dmitry Sinkovsky als Solist zu hören sein. Sinkovsky wurde 1980 in Moskau geboren und schloss 2005 sein Studium mit dem Solistendiplom am Moskauer Konservatorium ab. Er studierte Barockvioline bei Marie Leonhardt und nahm an mehreren Meisterklassen teil. Zudem ist er Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe für Barockvioline, wie z. B. des Musica Antiqua Brügge 2008 (1. Preis), des Premio Bonporti Rovereto 2005 (2. Preis) und des H.I.F.-Biber-Wettbewerbs St. Florian 2009. Das Helsinki Baroque Orchestra und sein Leiter, der Cembalist Aapo Häkkinen, machen mit ihrem frischen, unverwechselbaren Stil von sich reden und haben inzwischen in ganz Europa ihre Visitenkarte abgegeben. Die Sunday Times bescheinigt den Finnen, dass sie zu den besten Alte-Musik-Orchestern Europas gehören. Das Orchester artikuliert fein, klar und sehr dezidiert. Schöne Streicherregister zeichnen die Finnen aus, die eine harmonische Einheit bilden und gleichwohl die Eigenheiten der einzelnen Spieler plastisch herausarbeiten. Häkkinen begann seine musikalische Ausbildung als Chorist, mit 13 erlernte er das Cembalospiel an der Sibelius Akademie. Später studierte in Amsterdam und Paris, sein Diplom erhielt er 1998. Seitdem ist er als Solist und Dirigent europaweit unterwegs und war auch in Israel, Japan, den USA, Brasilien und Mexiko zu Gast. Seit 2003 ist er Leiter des Helsinki Baroque Orchesters.

Location

Kurhaus Bad Hamm
Ostenallee 87
59071 Hamm

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