Das ferne Paradies

Werke von Debussy

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Oper & Klassik

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Veranstalterinformationen

Ein Blas-, ein Zupf- und ein Streichinstrument bilden eine ungewöhnliche Liaison. Flöte, Viola und Harfe haben als Ensemble-Partner einen ganz eigenen Reiz: Zusammen haben sie einen immensen Reichtum an Klangfarben, der sich erst in der Verschmelzung vollkommen entfaltet. Fasziniert von den klanglichen Möglichkeiten dieser Besetzung gründeten drei junge Musiker 2005 das „Trio Charolca“. Inzwischen sind sie auf zahlreichen Konzertpodien aufgetreten und profilieren sich zunehmend als herausragendes Ensemble ihrer Gattung. – Verdankt die ungewöhnliche Liaison die meisten für sie geschriebenen Werke Claude Debussy und den französischen Impressionisten, treibt die drei Musiker doch auch eine tiefe Leidenschaft für moderne Musik an. Toru Takemitsus „…and then I knew `t was wind“ steht ebenso auf dem Programm wie der „Garten von Freuden und Traurigkeiten“ der russischen Grande Dame der zeitgenössischen Kompositions-Szene, der gebürtigen Tatarin Sofia Gubaidulina aus dem Jahr 1980, die die Klangwelt des Fernen Ostens aufgreift. Alle drei Instrumente werden dabei spieltechnisch ostasiatischen Pendants angenähert: Die Querflöte klingt wie eine Bambusflöte, die Harfe wie eine fernöstliche Zither, die Bratsche wie ein asiatisches Streichinstrument. – Inspiriert von den Gedichten William Butler Yeats´ verliebte sich Arnold Bax in den Traum von der großen, keltischen Vergangenheit seiner englischen Heimat. Dass er dabei eine besondere Vorliebe für die Harfe entwickelte, liegt nahe. Sie ist gewissermaßen die verzauberte Stimme des Barden, der sich anschickt, eine keltische Saga zu erzählen. – Die beiden Grandseigneurs der französischen Musik, Saint-Saëns und Debussy, steuern jeweils einen nostalgischen Blick in die Klangwelt des frühen 20. Jahrhunderts bei – beide mit einer ausgeprägten Vorliebe für die Harfe. Anne-Cathérine Heinzmann ist auf zahlreichen Konzertpodien und internationalen Festivals zu Gast und zählt seit einigen Jahren zu den renommiertesten deutschen Flötistinnen ihrer Generation. Die Hamburgerin stammt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie und studierte in Stuttgart, New York und Salzburg. Seit 2009 ist sie Professorin für Flöte an der Hochschule für Musik Nürnberg. – Roland Glassl hat als Preisträger vieler nationaler wie internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam gemacht. Seit 1999 ist er festes Mitglied des Mandelring Quartettes, mit dem er weltweit Konzerte gibt und zahlreiche CD-Produktionen macht. Seit 2004 ist er Professor für Viola an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main. – Lena-Maria Buchberger begann als 11-jährige mit dem Harfenspiel. Sie studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Konzertreisen führten sie nach Asien, Australien, in die USA und durch weite Teile Europas. Seit August 2013 ist sie Solo-Harfenistin der Philharmoniker Hamburg (Hamburgische Staatsoper).

Location

Schloss Heessen
Schlossstr. 1
59073 Hamm

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