Die Deutschland-Reisen von Charles-Edouard Jeanneret

Vortrag von Elise Koering + Priska Schmückle von Minckwitz / Auditorium

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Vortrag & Lesung

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Veranstalterinformationen

In der ersten Hälfte der 1910er-Jahre unternahm Charles-Edouard Jeanneret mehrere Studien-reisen durch Frankreich und Deutschland. Der junge Architekt besuchte Kunstgewerbemuseen, Ausstellungen und Geschäfte für Industrie-Mobiliar oder Innendekoration. Daraus entstand eine eigene Produktion, die teilweise als deutsch-französische Synthese verstanden werden kann, stilistisch wie philosophisch. – Mit ihrer Studie des doppelten Einflusses von Frankreich und Deutschland auf Werk und Denken des frühen Le Corbusiers erforscht Elise Koering den bisher wenig untersuchten Werkkomplex der Innenausstattung und die bei ihm bisher kaum beachteten 1910er-Schaffensjahre. Dabei tritt augenscheinlich zu Tage, dass das deutsche Kunstgewerbe einen entscheidenden und anhaltenden Einfluss auf das künstlerische Schaffen des jungen Jeannerets bzw. des späteren Le Corbusiers der 1920er-Jahre hatte. Der Austausch mit dem Gründer des Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe, Karl Ernst Osthaus, spielte dabei eine wichtige Rolle.

 Die Architekturhistorikerin Priska Schmückle von Minckwitz (Paris) wird das französische Referat in einer zuvor ins Deutsche übersetzten Fassung vortragen und ein anschließendes Podiumsgespräch mit Elise Koering führen.

Location

Emil Schumacher Museum
Museumsplatz 1
58095 Hagen

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