caterva musica

Werke von Fasch, Vivaldi u. a.

Was

Oper & Klassik

Wann


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Veranstalterinformationen

Horcht, hört ihr die Signale? Durch den Wald erschallen laut die Hörner. Das Wild hebt den Kopf, erstarrt und rennt in wilder Panik los. Doch da sind sie schon: Die Hunde bellen, die Hufe der Pferde lassen den Boden erzittern… Am 25.09.2016 laden wir Sie ein, uns zu einer musikalischen Jagd ins 18. Jahrhundert zu begleiten. Unser Konzert im Hans-Sachs-Haus, für das wir uns wieder einmal eine besondere Inszenierung ausgedacht haben, entführt Sie in eine längst vergangene Zeit. – Zu Beginn erklingt der 1. Satz eines Violinkonzertes von J. Fr. Fasch, in dem 15 verschiedene Jagdsignale vorgestellt werden. Wenn Sie nun kein Jäger sind, werden Sie sich fragen: „Und, wie soll ich erkennen, ob die Jäger das Wild gerade erlegt haben, oder sich vielleicht darüber beschweren, dass sie sich verirrt haben?“ Keine Sorge, wir werden Ihnen die nötigen Erklärungen zeitgleich liefern. – Daran schließt sich ein Violinkonzert von A. Vivaldi an, in dem der Jagdablauf deutlich wird: man hört das fliehende Wild, die Freude der Jäger, die anschließende ausgelassene Feier. – In der anschließenden Jagdouverture von J.Fr. Fasch – ein Werk, das unser Oboisten Hans-Heinrich Kriegel wiederentdeckt und herausgegeben hat-, hört man Jagdsignale, Hundegebell, die marschierenden Jäger und sogar Schüsse. Wieder einmal zeigt sich, dass Barockmusik viel mehr mit Filmmusik, als mit klassischer Musik vergleichbar ist. Quasi ein Film ohne Bild! – Nach der Pause in der anschließenden Ouverture von G.Ph.Telemann geht die wilde Jagd langsam in die große Abschlussfeier der Jagd über, man hört die Jäger, die jetzt schon eher aus den höheren Schichten kommen, tanzen und sich vergnügen. In dem abschließenden 1. Satz aus dem Brandenburgischen Konzert von J.S. Bach wird das Jagdmotiv in eine Kunstform übergeführt, quasi wie eine Jagdszene, die nun als Gemälde verewigt wird, als eine stilisierte Erinnerung an frühere Tage. – Unser Moderator Joachim Gresch führt Sie durch das Programm und vervollkommnet das Konzept, in dem er es für Sie, liebe Zuhörer, in eine Art Live-Hörbuch verwandelt. Jeder kann dadurch die einzelnen Details der Musik hören und verstehen, denn Barockmusik ist nicht nur etwas für Musikkenner. Sie ist so unterhaltsam, dass auch Menschen, die sonst keinen Zugang zu Musik haben und sich selbst als unmusikalisch bezeichnen, viel Vergnügen daran haben.

Location

Hans-Sachs-Haus
Ebertstr. 11
45879 Gelsenkirchen

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