Der Troubadour

Oper von Verdi

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Oper & Klassik

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Veranstalterinformationen

Die Inszenierung liegt in den Händen von Patrice Caurier und Moshe Leiser, die seit vielen Jahrzehnten erfolgreich zusammenarbeiten und sich dabei an internationalen Bühnen wie dem Royal Opera House in London, der New Yorker Met, der Wiener Staatsoper und dem Opernhaus Zürich profilieren konnten. Für ihre „Norma“ bei den Salzburger Festspielen wurden sie 2014 mit dem International Opera Award ausgezeichnet. Die musikalische Leitung hat Giacomo Sagripanti (2016 International Opera Award als bester Nachwuchsdirigent), den das Essener Publikum in den vergangenen Jahren unter anderem durch seine glänzenden Interpretationen von „Il barbiere di Siviglia“ und „Norma“ lieben und schätzen gelernt hat. Ebenfalls schon mehrfach für Begeisterung am Aalto-Theater sorgte der aus Uruguay stammende Tenor Gaston Rivero, etwa als Radames („Aida“), Renato des Grieux („Manon Lescaut“) und Cavaradossi („Tosca“). Er wird in der Titelpartie des Troubadours Manrico zu erleben sein. Ihr Aalto-Debüt feiert Aurelia Florian als Leonora. Die rumänische Sopranistin konnte bislang unter anderem als Violetta („La Traviata“) in Berlin und Zürich sowie als Donna Anna („Don Giovanni“) an der Deutschen Oper Berlin brillieren. Einen bemerkenswerten Einstand als neues Aalto-Ensemblemitglied feierte kürzlich der georgische Bariton Nikoloz Lagvilava als Rigoletto. Mit dem Grafen von Luna wird er nun eine weitere große Verdi-Partie übernehmen. Die aus Litauen stammende Mezzosopranistin Ieva Prudnikovaite, von 2008 bis 2015 Solistin am Aalto-Theater, kehrt in der Rolle der Zigeunerin Azucena als Gast zurück. – Es sind die langen Schatten der Vergangenheit, denen keine Figur in Verdis vielleicht dunkelstem Werk entkommen kann. Es ist die gemeinsame Vorgeschichte, die ihr Schicksal bestimmt und – aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt – durch die Oper geistert. Es ist unerbittlicher Hass, der die Ereignisse auf ein tragisches Ende hin peitscht. Der alte Graf Luna hatte zwei Söhne. Einer davon sei von einer Zigeunerin verflucht worden, wofür diese auf den Scheiterhaufen geworfen wurde. Deren Tochter Azucena entführte daraufhin den Jungen, um ihn aus Rache ebenfalls zu verbrennen, tötet dabei aber aus Versehen ihr eigenes Kind. Das überlebende Grafenkind wuchs nun im Zigeunerlager heran, ohne seine Herkunft zu kennen. Der alte Graf ließ seinen verbliebenen Sohn am Sterbebett schwören, die Suche nach dem verschwundenen Bruder niemals aufzugeben. Jahre später verlieben sich die beiden einander unbekannten Brüder in dieselbe Frau …

Location

Aalto-Theater
Opernplatz 10
45128 Essen

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