Désobéir – Nicht Gehorchen

Spielfilm von Martin Chicot & Joé-Alain Fralon

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Der berühmte französische Schauspieler Bernard Le Coq stellt den portugiesischen Generalkonsul Aristides de Sousa Mendes in Bordeaux dar. Nach dem die Wehrmacht 1939 Frankreich überfallen hatte, war es nur noch eine Frage der Zeit bis Juden, Kommunisten und andere Gegner der Nazis verhaftet und getötet wurden. Diese Menschen hatten nur eine Hoffnung, von einem neutralen Staat ein Visum zu erhalten, das ihnen die Emigration ermöglichte. – Sousa Mendes hatte einen sicheren und einfachen Job, eine wunderschöne Frau und Familie und eine schöne französische Geliebte. Sein Leben wäre ungestört verlaufen, wenn er nur die Anweisungen befolgt hätte. Im Zirkular 14 verbot der portugiesische Ministerpräsident und Diktator Antonio Salazar seinen Diplomaten für die Flucht durch Portugal Visas für „nicht reine“ (!) Flüchtlinge auszustellen. Sousa missachtete dieses Zirkular und gab dreißigtausend Visas aus, davon 10.000 für jüdische Flüchtlinge. Sousa vollbrachte die größte Rettungsaktion eines Einzelnen während der Schoah. – Am 23. Juni 1940 wurde er seines Amtes enthoben, man machte ihm in Portugal den Prozess und er verstarb 1954 verarmt und krank auf seinem heruntergekommenen Landsitz. – Wie Oskar Schindler wollte Sousa kein Held sein. Er machte das, was er für richtig hielt. Andere Diplomaten befolgten die Anweisungen, er dagegen folgte seinem Gewissen. – Der Film ist gut gedreht und gespielt. – Der Schrecken der Flüchtlinge, die vor der Wehrmacht geflüchtet waren und vor dem portugiesischen Konsulat geflüchtet waren, ist greifbar. Man spürt die Erregung als Sousa Mendes seine Entscheidung trifft und zu arbeiten beginnt. Es ist ein berührender Film. – Der beste Teil daran ist, dass die grundlegenden Fakten wahr sind.

Location

Alte Synagoge
Edmund-Körner-Platz 1
45127 Essen

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