Black Heino + Die Zelten

Rock + Postpunk

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Veranstalterinformationen

KREUZBERG. Direkt vom Berliner Ballermann kommt BLACK HEINO. Im Zentrum des Lifestyle-Kapitalismus zwischen Kotti, Görli und Schlesi, taten sich drei ewige Fahrschüler aus dem Hamburger Südraum zusammen. Nach eigenen Angaben gehören sie zu den letzten Sitzenbleibern der Hamburger Schule. In der Mauerstadt Berlin holten die Dropouts ihren Abschluss am musikalischen Brettergymnasium nach und bestanden mit Ach und viel Krach. – BLACK HEINO haben ihre Wurzeln im Garagen-Rock der Sechziger und nicht zuletzt im Pub-Rock der Siebziger. Als Kinder der 1980er lernten sie offensichtlich auch, dass Musik einfach eine gute Ablage für schlechte Feelings ist, wenn man nicht weiß, wohin damit. Als musikalische Mauerspechte durchbrechen sie seither die Wall of Sound. Ihr Garagensound frisst sich durch einen dicken Brei glasierter Rockproduktionen, die das Land mit unerträglicher Authentizität, Intimitätsterror und Gefühlsgrütze eingedickt haben. Mit den denkbar einfachsten Mitteln: Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang spielen Black Heino raubeinig statt glattrasiert gegen die musikalische, politische und ökonomische Ästhetik der bundesrepublikanischen Abstiegsgesellschaft an. Bös´ und bissig, ziehen sie über neoliberalen Lifestyle und „Deutsche Zustände“ her. – Das Debutalbum „HELDENTUM UND IDIOTIE“ wurde von MOSES SCHNEIDER und von TOM SCHWOLL aufgenommen und erschien 2016 beim Hamburger Independent-Label TAPETE- RECORDS. ----------- Die Zelten: – Exorbitantes Zweigestirn aus Essen: Sound, Hooklines und Rythmus, der nach vorn geht. Angekommen – weniger ist genug. Deutscher Postpunk aus Essen: – Zynisch, subversiv, mächtig! – Bei den ersten Sessions wurde schell klar: Zwei sind genug! Mehr braucht man nicht. Die Zelten! mixen Punk, Disco, Ska, Metal, Elektro oder Schlager mit dadistischen Texten. Autistisch und minimal: Da reicht Schlagzeug und Bass, ein kurzer Loop und vielleicht noch ein Wort. – „Geh mit deine Paselackenfratze sons krisse eine rein, du!“ (1) der Ausspruch von der „Oma aus Marxloh“ wird in den Liedern dabei genauso verarbeitet wie die Fahrt des Arbeitslosen mit dem Radlader über die A40 nachts in die Disko »Musikpalette«. (2) Prägnanter Sound und Rythmus abseits von Genres und Szenen. Wer mag, hört stilistische Bezüge zu DAF, Nomeansno, Melvins oder Andreas Dorau.

Location

Grend
Westfalenstr. 311
45276 Essen

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