HafenHörspielUnion

Hörspiel von Roman Kurth, Julian Gauda, Fabian Raab, Theo Berwe, Christoph Danielsmeyer, Nils Laengner

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Veranstalterinformationen

19.09. bis 25.09. 2016 (24.09. Präsentation) – Hörspielprojekt: Roman Kurth, Julian Gauda, – Fabian Raab, Theo Berwe, Christoph Danielsmeyer, Nils Laengner Die Gruppe aus dem Umkreis des Dortmunder Rekorders – Julian Gauda (Wort), Roman Kurth (Wort), Theo Berwe (Synthesizer), Christoph Danielsmeyer (Kontrabass), Fabian Raab (Gitarre, Aufnahme & Ton), Nils Laengner (Fotografie) – erstellt unter Einbezug der Menschen im Viertel „Union“ und „Hafen“ ein Geschichten-Netz. – Die beiden Dortmunder Viertel „Hafen“ und „Union“ liegen in unmittelbarer Nachbarschaft, und doch trennen die vom Hbf in Richtung Westen verlaufenden Schienen die beiden Quartiere voneinander ab. Können die Geschichten und Anekdoten der Viertel diese räumliche Trennung überwinden? Bewegen sich die Akteure jeweils nur dies- und jenseits der Rheinischen Straße? Lassen sich die Erzählungen weiter spannen? Lässt sich so auf lange Sicht ein zusammenhängendes Geschichten-Netz der benachbarten Quartiere erstellen? – Die bis jetzt gesammelten Anekdoten erlauben eine vorsichtige Prognose: Die Geschichten, welche die Stimmen des Viertels erzählen, sprengen natürlich die Grenzen. Es sind Geschichten, die einen weitaus größeren Radius haben – Geschichten, die ganz woanders spielen, aber dennoch hier, im Unionviertel und im Hafen, verortet werden können. Verschiedene Perspektiven auf ein und das selbe Ereignis, persönlich gefärbte Anekdoten, Biographisches, Überzogenes, Alltägliches, Zuerst-nicht-für-Erzählenswert-Erachtetes, Fast-Vergessenes – Anekdoten & Erinnerungen überwinden mühelos die physischen Grenzen der Viertel. Und die Menschen? – Reduziertes Vinyl. Eine Vergangenheit in der Türkei. Freunde & Helfer & Hinterhöfe. Verlorene Bäume. Die BRD nach '45. Ateliers, Ateliers, Ateliers. Familienbande. Von oben und von unten. Straßentanz und albanische Geschäftsmodelle. Große Politik & kleines Geld. Grünmänner. Senil aber glücklich. Parkwächter. Dieses, Jenes, Vieles – und vor allem: (Re-)Konstruiertes. – In einem ersten Schritt werden Stimmen – O-Töne, Geschichten, Anekdoten – gesammelt und aufgenommen; in einem zweiten Schritt entstehen durch Collage und Schnitt des so gewonnenen Materials kleine Hörspiele. Die Anekdoten-Spender und Stimmen der Menschen des Viertels finden auf diese Weise als Erzähler-Stimme oder in anderer Funktion Einzug und Widerhall in die Produktionen, welche sich stets zwischen Realität und Fiktion bewegen: – Was ist im Viertel passiert, was könnte passieren? Was ist wirklich; was möglich? Was ist unglaublich, aber wahr; was zu schön, um wahr zu sein? Alltägliches und Absurdes, Vergangenes oder Erfundenes – die Grenzen verschwimmen. – Zur Verwirklichung der „HafenHörspielUnion“ sammeln die Archivare und Hörspielmacher seit geraumer Zeit O-Töne, Geschichten, Anekdoten, Erinnerungen, Stimmen-Schnipsel – in der Projektwoche vom 19.09. – 25.09.2016 entstehen aus dem gesammelten Material dann kleine, zwischen Realität und Fiktion verschwimmende Hörspiele. – Besucher & Interessierte an der Produktion oder dem Projekt sind während dieser Zeit (täglich 10-16 Uhr) herzlich Willkommen, eine abschließende öffentliche Präsentation findet am 24.09.2016 (15 – 22 Uhr ) statt.

Location

blam! Produzentengalerie
Lange Str. 92
44137 Dortmund

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