Electronic / Body / Music – Ordnung in und als Bewegung

soziologische Podiumsdiskussion mit Stefan Selke, Timor Kaul, Jochen Bonz, Malte Friedrich, Jan-Michael Kühn

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Veranstalterinformationen

Seit ihren Anfängen in den 80er- und 90er-Jahren sind elektronische Tanz- musik und Technokultur immer wieder Thema sozialwissenschaftlicher Diskurse. Von der Mensch-Maschine, über die Großstadt, die niemals schläft, bis zum Phänomen des niemals endenden Bass-Drop bietet kaum eine musikalische Strömung so viele Ansätze und Spiegel für gesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen wie das Genre der elektronischen Musik. Was Technopioniere wie Kraftwerk oder Anne Clark visionär vorwegnahmen, mündet mehr als 30 Jahre später in den schier endlosen Raves eines Berli- ner Berghains, in denen die Grenzen von Tag und Nacht, von Anonymität und Intimität aufgehoben scheinen. Bei der Podiumsdiskussion „Electronic – Body – Music. Ordnung in und als Bewegung.“ am 18. Februar im Tanzcafé Oma Doris setzen sich Soziologen und Ethnologen analytisch mit aktuellen gesellschaftlichen Themen im Feld der Szene elektronischer Tanzmusik aus- einander. Unter dem Motto „Hörsaal trifft Club“ suchen sie den Dialog mit der Szene. Bei der anschließenden, von dem Tanzcafé Oma Doris gehosteten Clubnacht „Oma Doris Tanzt“ machen dann die DJs Mall Grab (1080p), Jan Schulte (Salon des Amateurs), Clifford (Alaaf and Kickin’) sowie ein Resident des Tanzcafés die Theorie zur Praxis. Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist frei. Ermöglicht wird die ungewöhnliche Vorlesung im Club mit Unterstützung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie dem Kulturbüro Dortmund. – ************* Grußwort von Jonas Eickhoff (Digitale Kuenste e.V./Institut für Soziologie Münster). – Grußwort des Instituts für Soziologie Münster. – **** Prof. Dr. Stefan Selke: – Erzählerische Wahrheit. Öffentliche Soziologie als Sampling-Kultur. – **** Timor Kaul: – Electronic Body Music: Martialisches Übergangsgenre und popkulturelle Reinszenierung totalitär konnotierter Körperästhetiken. – **** PD Dr. Jochen Bonz: – Subjekt-Auflösungen und Subjekt-Werdungen. Dynamiken des Selbst in der Techno Music Culture. – **** Dr. Malte Friedrich: – Techno ist utopische Stadtmusik. Und warum niemand dies hört noch weiss. – **** Dr. Jan-Michael Kühn: – Die post-traditionale Vergemeinschaftung zwischen Szene, Szenewirtschaft und Subkultur. – **** Christine Preiser: – „Eingang machen“ – Türsteher und die Performanz der Grenze **** Moderation: Fabian Lasarzik **** Musik: Florian Stöffelbauer, Simon Heidemann, Ron van de Kerkhof und Peter Marx. – **** Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist frei.

Location

Oma Doris
Reinoldistr. 2–4
44135 Dortmund

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