100 Jahre Frauenwahlrecht

Vortrag von Kerstin Wolff

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Veranstalterinformationen

Im Rahmen der 33.Frauenkulturtage referiert am Mittwoch, den 21.02. um 19.00 Uhr Dr. Kerstin Wolff zum Thema „Entwicklung des Frauenwahlrechts in Deutschland“. – Als Geschäftsführerin des Archivs der Deutschen Frauenbewegung in Berlin ist sie eine ausgewiesene Expertin der Materie. Das Archiv sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen in der Zeit von 1800 bis in die 1960er Jahre. Am 19. Januar 1919 war es soweit! Frauen durften in Deutschland zum ersten Mal wählen und sich wählen lassen: Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Zusammenbruch des Wilhelminischen Kaiserreichs setzte der Beschluss des Rates der Volksbeauftragten am 12. November 1918 die volle Beteiligung von Frauen am politischen Leben durch. Alle Frauen und Männer ab 20 Jahre konnten nun mit Abschaffung des Dreiklassenwahlrechts durch gleiche, geheime und direkte Wahl ihre Politiker/innen in die Weimarer Nationalversammlung wählen. – Die Jahreswende 1918/1919 markiert einen bedeutenden Einschnitt in der deutschen Geschichte: Mit der Novemberrevolution wurde der Weg frei für die deutsche Demokratie und – damit eng verbunden – für die politische Gleichstellung von Frauen und Männern. Dennoch ist über die Einführung des Frauenwahlrechts ist den meisten recht wenig bekannt. Die politischen Hintergründe und die gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge sind nach wie vor kaum ausgeleuchtet. Welche Rolle hat das Frauenwahlrecht auf dem Weg zur Gleichberechtigung gespielt? Was hat das Wahlrecht in der Folge für den Lebensalltag der Frauen, aber auch für die Frauenbewegung bedeutet? Welchen Einfluss nahmen die Parlamentarierinnen auf die politische Landschaft? – Die Teilnahmegebühr beträgt 10 €. – Telefonische Anmeldungen unter VHS-Tel. 0 23 62 / 66 41 61.

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Was ist am 21.02. in Dorsten los?