Henze: Requiem

mit dem Doelenensemble Rotterdam, notabu.ensemble neue musik & Bassam Mussad (tr)

Was

Oper & Klassik

Wann

Veranstalterinformationen

„Es gibt kein Jenseits in dieser Welt, es gibt nur die Präsenz: Engel und Teufel kann man auf der Straße treffen.“ So sagte Hans Werner Henze am Tag der Uraufführung seines „Requiems“ 1993 in Köln. Es ist die Überzeugung eines erklärten Atheisten und „gläubigen“ Humanisten. Und eines Mannes voll glühender Lebenslust, der das Leiden und Lieben in seiner Musik in seltener Vielfalt und Intensität gestaltet hat. Das Requiem entstand in Andenken an den früh verstorbenen Musiker Michael Vyner, der als langjähriger Leiter der London Sinfonietta Großes für die zeitgenössische Musik geleistet hat und ein guter Freund Henzes war. Die neun geistlichen Konzerte – formal angelehnt an die Werke gleichen Namens von Heinrich Schütz – setzen mit rein instrumentalen Mitteln Seelenzustände an der Grenze zwischen Leben und Tod ins Werk. Schreckensvisionen, Trauermusiken und Liebeserklärungen an das Leben gehen Hand in Hand. Die Gemütsverfassung dieser hoch expressiven Musik ist, so Henze, stark von der konkreten Wirklichkeit ihrer Entstehungszeit beeinflusst, zu der nicht nur der Tod des Freundes, sondern wesentlich auch die Präsenz des Krieges am Golf gehörte DOELENENSEMBLE ROTTERDAM NOTABU.ENSEMBLE NEUE MUSIK BASSAM MUSSAD Trompete MAARTEN VAN VEEN Klavier MARK-ANDREAS SCHLINGENSIEPEN Dirigent HENZE Requiem / Neun geistliche Konzerte für 32 Instrumentalisten

Location

Tonhalle
Ehrenhof 1
40479 Düsseldorf

Powered by Logo der yourSHOUTER UG (haftungsbeschränkt) yourSHOUTER