Na sever / Into the North

Dokumentarfilm von Natasha Dudinski, OmeU, anschließend Gespräch mit der Regisseurin

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Veranstalterinformationen

Edita, Zdenka, Hana und Oskar sind noch Jugendliche, als die Nazis 1939 in Prag einmarschieren. Die vier Teenager erhalten, ebenso wie über 300 andere jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei, eine Ausreisegenehmigung nach Dänemark. Ohne Eltern und Erwachsene machen sie sich über Prag auf den Weg nach Norden. Dank der Unterstützung der Dänischen Frauenliga für Frieden und Freiheit werden sie dort in Pflegefamilien untergebracht. Mehr als 70 Jahre später kehrt Oskar, der nach dem Krieg nach Israel emigrierte, im Beisein seiner Tochter und seiner Enkelin in seine tschechische Heimat zurück. Gemeinsam besuchen sie das ehemalige Elternhaus in Jihlava, die Familiengräber in Třešť und den Ort von Oskars Abreise am Prager Masaryk-Bahnhof. Edita, die nach dem Krieg in Skandinavien blieb, begibt sich auf Spurensuche in der dänischen Provinz, wo sie auf ihre Stiefschwester Gerda trifft. Zdenka, die noch während des Kriegs eine Ausreisegenehmigung nach Palästina erhielt, erzählt von Heimweh und dem Briefwechsel mit ihrer Familie. Die tschechische Journalistin Judita Matyášová entdeckte die Geschichte im Jahr 2010. Zusammen mit der Filmemacherin Natasha Dudinski verknüpfte sie die Erinnerungen der drei Protagonisten mit den Tagebucheinträgen der inzwischen verstorbenen Hana. Im Anschluss Skype-Gespräch mit der Regisseurin

Location

Gerhart-Hauptmann-Haus
Bismarckstr. 90
40212 Düsseldorf

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