Marx auf Feministisch

feministischer Lesekreis

Was

Vortrag & Lesung

Wann

Veranstalterinformationen

Ab 11.10.2017 jeden zweiten Mittwoch im Monat im zakk, 19-21 h. Jede Person, die Lust hat, dem Lesekreis regelmäßig beizuwohnen, ist nach Voranmeldung unter fem.lesekreis@web.de herzlich willkommen! „Alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“, lautet der marxistische Imperativ, den sicher auch viele Feministinnen gerne unterschreiben. Dennoch scheinen unsere verschiedenen Befreiungsbegehren allzuoft im Widerstreit miteinander zu liegen. Unsere politische Praxis gleicht daher manchmal einem Doppelleben und wir haben das Gefühl, zwischen den Stühlen zu sitzen. Mal ist es die „Frauenfrage“, die spaltet und daher angeblich vertagt werden muss auf bessere Zeiten, mal sind es Themen wie Rassismus, Ökologie, LGBTIQ… Anschaulich spricht Frigga Haug vom „Herrschaftsknoten“, in dem wir alle miteinander verstrickt sind: Wenn die einen an ihren Ketten zerren, wird es für die anderen enger. Ein Knoten lässt sich nur dann lösen, wenn wir ihn an allen Enden zugleich zu lockern versuchen. Inwiefern kann eine marxistisch-feministische Perspektive da nützlich sein? Wir werden „alle eure begriffe erweitern müssen wie röcke“, schrieb Dorothee Sölle einmal in einem Gedicht an „chuck ´n´ freddy“, alias Marx und Engels. Wieso kommt die wichtige Frage der Reproduktion im Marxismus so kurz – und wie lässt sich diese nacharbeiten? Kurzum: Wie können wir Marx feministisch gebrauchen? Gemeinsam lesend wollen wir uns in kleinen Schritten dieses große Themenfeld erschließen. Dazu gibt Melanie Stitz in der ersten Sitzung einen Überblick über das Thema. Gemeinsam formulieren wir unsere Fragen, vereinbaren uns zur Arbeitsweise im Lesekreis und wählen erste Texte aus.

Location

zakk
Fichtenstr. 40
40233 Düsseldorf

Powered by Logo der yourSHOUTER UG (haftungsbeschränkt) yourSHOUTER