Manchmal ist es federleicht

Lesung mit Christine Westermann

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Für Christine Westermann war das Thema Abschied, wie für viele Menschen, von klein auf angstbesetzt. Erst jetzt, in einem Alter, in dem das Abschiednehmen zu einer häufig geübten Praxis wird, gelingt ihr ein offener, zugewandter Blick darauf. Mit viel Charme und Witz erzählt sie, wie es dazu gekommen ist. „Zur letzten Sendung komme ich nicht“, sagte sie scherzhaft schon Jahre vor dem Ende der von ihr und Götz Alsmann moderierten Fernsehsendung „Zimmer frei“. So tief saß ihre Angst vor drohenden Abschieden, dass sie sich nur mit Humor oder totaler Verdrängung zu helfen wusste. Der Humor ist geblieben, aber ihr Umgang mit dem Thema hat sich tiefgehend gewandelt. In ihrem Buch erzählt sie von großen und kleinen Verlusten. Wie schwer wiegt der Abschied von einem Freund, von dem man sicher war, dass er einen überleben würde? Wie leicht kann es sein, einen Wohnort hinter sich zu lassen, um neu zu beginnen? Wie schwer ist es, an sich selbst zu bemerken, dass Schönheit und Attraktivität verblassen? Inzwischen wird für Christine Westermann die Furcht vor Verlust gepaart mit neuem Mut, Veränderung anzunehmen. Anekdotenreich, ernst und selbstironisch zugleich erzählt sie von Erfahrungen und Situationen, die ihre Wahrnehmung geschult und sie auf einen neuen Weg gebracht haben.

Location

Robert-Schumann-Saal
Ehrenhof 4–5
40479 Düsseldorf

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