Geschichte einer Liebe – Freya

Dokumentarfilm von Antje Starost und Hans Helmut Grotjahn, anschließend Gespräch

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»Mit großem Glück lese ich Deine Briefe immer wieder«, schrieb der NS-Widerstandskämpfer Helmuth James Graf von Moltke während seiner Haft in der Strafanstalt Berlin-Plötzensee an seine Frau Freya, »tags und auch nachts, wenn ich aufwache, weil wir um sechs gefesselt und um sieben wieder aufgeschlossen werden.« Der Briefwechsel zwischen dem Ehepaar von Moltke ist nicht nur ein wichtiges historisches Dokument, sondern auch Zeugnis einer bewegenden Liebe, die mit der Hinrichtung von Helmuth James von Moltke im Januar 1945 durch das NS-Regime ein jähes Ende fand. Antje Starost und Hans Helmut Grotjahn haben sich in ihrem Dokumentarfilm diesem letzten Kapitel in der Beziehung der beiden Mitbegründer des »Kreisauer Kreises« angenommen. Interviews mit Freya von Moltke, die bereits 2001 in den USA aufgenommen wurden, bilden die Grundlage für den Film und werden immer wieder mit Ausschnitten aus den Briefen umspielt, die von Nina Hoss und Ulrich Matthes gelesen werden. Tiefe Trauer, Angst und Verzweiflung kommen dabei zum Ausdruck, aber auch die Gewissheit, das Richtige getan zu haben. Der Kampf gegen die Verbrechen des Nationalsozialismus, der im Film eine untergeordnete Rolle spielt, war für das Ehepaar von Beginn an alternativlos. Was Freya von Moltke bleibt, ist die Erinnerung an ihren Mann, die ihr auch die Diktatur nicht nehmen kann: »Jetzt lebst Du noch bei mir, und eines Tages wirst Du eben plötzlich nicht mehr auch bei mir, sondern nur in mir, anders weiterleben.« Im Anschluss Gespräch mit den Regisseuren Antje Starost und Hans Helmut Grotjahn

Location

Gerhart-Hauptmann-Haus
Bismarckstr. 90
40212 Düsseldorf

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