Obszönität: Chance 2000

Abschied von Deutschland / Film + Diskussion mit Christoph Schlingensief

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Veranstalterinformationen

Vor rund 20 Jahren gründete Christoph Schlingensief die Partei Chance 2000 in einem Zirkuszelt und markierte damit das Ende der Ära Helmut Kohl. Seine Partei warb mit Slogans wie „Wähle dich selbst“, „Scheitern als Chance“ oder „Rettet die Marktwirtschaft, – schmeißt das Geld weg“ und erzielte bei der Bundestagswahl 1998 56.000 Wählerstimmen. – Die neunmonatige Kunstaktion kulminierte in einem großangelegten „Wahldebakel“, das die künstlerische Autonomie wiederherstellen sollte. Die Partei wurde verkauft, der „Abschied von Deutschland“ beschlossen. Nun haben Kathrin Krottenthaler und Frieder Schlaich aus einer Fülle von weitgehend unveröffentlichtem Archivmaterial einen Film produziert, – anhand dessen sich auch nachvollziehen lässt, wie sich das Verhältnis von Politik und Kunst in der Zwischenzeit verändert hat. – Im Anschluss an die Filmvorstellung gibt es ein Gespräch mit dem Dramaturgen Carl Hegemann, – der seit 1997 regelmäßig mit Christoph Schlingensief zusammengearbeitet hat, – unter anderem bei dessen Aktion „Chance 2000“. Wie hat sich das Verhältnis von Kunst und Politik in den zurückliegenden 20 Jahren verändert? – Hegemann hat zahlreiche Publikationen im Zusammenhang mit seiner Arbeit an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz herausgegeben, u.a. „Kapitalismus und Depression“, – „Politik und Verbrechen“ oder zuletzt zur Premiere von Frank Castorfs „Faust“- Inszenierung: „Wie man ein Arschloch wird. Kapitalismus und Kolonisierung“ (Alexander Verlag Berlin).

Location

FFT Kammerspiele
Jahnstr. 3
40215 Düsseldorf

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Obszönität

Die Veranstaltung Chance 2000 gehört zu der Veranstaltungsreihe Obszönität.
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