Grand Magus

Metal (SE), Support: Angel Witch, Enforcer

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Redaktion

Stärke, Natur und Tod sind die typischen nordischen Themen, die die Doom-/Stoner-Metaller aus Stockholm in ihren Texten verarbeiten. Auch die Geschichte Schwedens zur Zeit der Inquisition wird behandelt – ein düsteres Kapitel, passend zum Sound der starken Männer.

Veranstalterinformationen

Grand Magus sind eine besondere Band: Sie legen Wert auf Traditionen, haben aber dennoch den Mut, ihre Musik weiterzuentwickeln. Vom staubigen Rock-Debüt GRAND MAGUS bis zum neuen Metal-Meisterwerk HAMMER OF THE NORTH mag es stilistisch ein weiter Weg sein – doch das Trio aus Stockholm ist dem Evolutionspfad stets konsequent gefolgt, ohne dabei ihre gesammelten Erfahrungen auf der Strecke zurückzulassen. So haben sie den pumpenden Groove ihrer Anfangstage nie abgelegt, ebenso wenig wie ihre Liebe zum epischen Doom oder zum extremen Metal. Diese Markenzeichen paaren sie nun mit traditionellen Riffs und Melodien, die qualitativ in derselben Liga rocken wie Judas Priest oder Dio. Frontmann Janne „JB“ Christofferson prägt die zehn Songs von HAMMER OF THE NORTH dabei nicht nur mit seiner markanten, einzigartigen Stimme, sondern lebt sich auch an der Gitarre aus – sein Spiel erinnert dabei speziell im Bereich der Soli des Öfteren an Ritchie Blackmore zu dessen legendären Rainbow-Zeiten. Unterstützt wird Christofferson von seiner Rhythmussektion: Mats „Fox“ Skinner (Bass) und Sebastian „Seb“ Sippola (Drums) treiben den Band-Kopf zu neuen Höchstleistungen an: In Songs wie ‘I, The Jury’ setzt er gekonnt zum Halford-Schrei an, steigt in ‘Ravens Guide Our Way’ mit dunkler, sonorer Stimme in die Niederungen der Sound-Hölle hinab, um wenige Sekunden später gekonnt den „Holy Diver“ zu geben. Ihren musikalischen Variantenreichtum übertragen Grand Magus auch auf die lyrische Ebene: Während sich Janne Christofferson, der für alle Texte verantwortlich ist, in der Vergangenheit gerne kryptischer Metaphern bedient hat, um den Inhalt seiner Songs zu verschleiern, setzt er heute auf klarere, deutlichere Bilder. Die Macht und Urgewalt der Natur, der Respekt vor dem Leben, den Ahnen und Traditionen, das sind die Themen, mit denen sich der Schwede auseinander setzt und die auch im Cover-Artwork von Necrolord (Dissection, At The Gates, Emperor) umgesetzt worden sind. Eine wichtige Inspirationsquelle ist dabei die Historie seines Heimatlandes, ebenso wie die nordische Mythologie. Der Wolf ,seit jeher das Wappentier der Band, spielt dabei eine zentrale Rolle: Er ist ein Symbol für zügellose Wildheit, steht aber als klassisches Rudeltier auch für bedingungslose Zusammengehörigkeit. Janne Christofferson sorgt akribisch dafür, dass seine Worte präzise zu den Songs passen, so dass sie sich mit mächtigen Refrains, hymnischen Melodiebögen und hammerharten Riffs zu einer explosiven Einheit verbinden. Das brodelnde, von Jens Bogren (Opeth, Amon Amarth) gemischte Kraftpaket wird am 19. Juni in Deutschland, Österreich und der Schweiz veröffentlicht – direkt im Anschluss wird das Schweden-Trio die Festivalbühnen erzittern lassen, um dann im Herbst mit einer ausgedehnten Europatournee noch heftiger zuzuschlagen. Dann heißt es für alle: raus aus der Deckung, auf zum Angriff – die Wölfe sind zurück!

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