Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf

Kein Wunder, dass es dem Düsseldorfer Heinrich Heine flau wurde, als er in der Ferne an die Heimat dachte. Düsseldorf hatte und hat einiges für Einheimische und Besucher zu bieten. Die Liste der Sehenswürdigkeiten ist lang. Da lohnt es sich auch für Eingeborene, immer wieder mal den Blick auf die Attraktionen zu lenken. Allein in der Altstadt, wo eingangs erwähnter Dichter auf der Bolkerstraße das Licht der Welt erblickte, bündeln sich die Kontraste aus historischer Beschaulichkeit und zeitgenössischem Amüsierbetrieb auf kleinster Fläche. In unmittelbarer Nähe wird auf nur einem Kö-Kilometer mit Pracht und Status geprotzt. Nicht weit entfernt verwirklichte die japanische Gemeinde ihre Düsseldorf-Variante von Little Japan auf der Immermannstraße, während sich im Hafen Beispiele jüngster architektonischer Meisterleistungen wie in einem gigantischen Freiluftmuseum nebeneinander drängeln. Aber auch die alten Bauherren hatten ihre Idee von idealer Gestaltung. So grenzt die Opulenz des vom Auftraggeber Kurfürst Karl Theodor als bloßer „Sommerresidenz“ gedachten Benrather Schlosses für den gemeinen Bewohner eines Miet-Objektes nahezu an Ironie. Doch eine Audienz in diesen Räumlichkeiten und der Besuch des angrenzenden Parks in den südlichen Gefilden der Stadt lohnen sich. Und auch die Zeitreise in Form einer Stippvisite im auf halber Strecke von Düsseldorf nach Duisburg gelegenen Stadtteil Kaiserswerth ist in jedem Fall die Reise wert 


Schlossturm

Am Rande des insbesondere am Wochenende und bei schönem Wetter von Ortsansässigen ebenso wie Touristen gern frequentierten Burgplatzes thront unübersehbar der Schlossturm. Lange ist es her, dass er den nördlichen Abschluss des dem 1872 einem Brand zum Opfer gefallenen Düsseldorfer Schlosses markierte. Die ersten drei Geschosse stammen noch aus dem 13. Jahrhundert. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts [mehr...]


Lambertuskirche

Diese eine der vier römisch-katholischen Kirchen in der Düsseldorfer Altstadt ist das wahrscheinlich älteste Bauwerk der historischen Kernstadt. Bis in das Jahr 1159 sind die Vorgängerbauwerke urkundlich belegt. Nach einem Brand im Jahr 1815 erneuerte Adolph von Vagedes den Turmhelm. Seitdem darf sich Düsseldorf à la Pisa über seinen eigenen schiefen Turm amüsieren, der die Silhouette des rechten [mehr...]


Altstadt

Prost Mahlzeit an der längsten Theke der Welt, willkommen in der Heimat des Altbiers. Hier lässt sich in allen Geschmacksrichtungen essen, trinken, feiern, tanzen, shoppen und ganz nebenbei der historische Stadtkern zwischen Rhein und Heinrich-Heine-Allee, Tonhalle und Schwanenspiegel erwandern. Während Partyfans die mit Ballermann & Co. gesegneten Amüsiermeilen rund um Bolker- und Flingerstraße [mehr...]


Königsallee

Das Gras an den Gestaden des Kögrabens schert sich nicht darum, dass es an einem der exklusivsten Kilometer Deutschlands wächst. Es will sich einfach nicht hübsch entwickeln. Die Stadt arbeitet daran. Doch dessen ungeachtet ist ein Besuch dieses 1804 angelegten Prachtboulevards für Freunde opulenter Stadtgestaltung unbedingt empfehlenswert. Insgesamt vier Gehwege sind von üppigem Baumbestand [mehr...]


Medienhafen

Seemann, lass das Träumen! Wo früher Leichtmatrosen, Kapitäne und Lotsen das Ruder in der Hand hielten und heute Jörg Immendorffs Hans-Albers-Plastik traurig in die Ferne schaut, hat längst die Kreativwirtschaft übernommen. Medien, Kommunikation, Mode, Kunst und Kultur beherrschen das mittlerweile größtenteils denkmalgeschützte Gebiet rund um die alten Kaimauern, Treppen und Gleisanlagen. [mehr...]


Gehry-Häuser

Zu den spektakulärsten Immobilien im Medienhafen gehören die schon als zeitgenössisches Wahrzeichen der Stadt gehandelten „schiefen“ Häuser des Architekten Frank O. Gehry. Die drei jeweils weiß, rot und silbern gehaltenen Gebäude, ausgeführt in unterschiedlichen Materialien, erinnern an eine monumentale Skulptur. Die Häuser scheinen in ihrer extrem angelegten Asymmetrie von außen betrachtet kaum [mehr...]


Landtag

Nach langjähriger Unterbringung im Ständehaus, in dem heute das Museum K21 bestens verwahrt ist, zog der Landtag 1988 in den für damalige Verhältnisse spektakulären Neubau. Nach Entwürfen des Architekturbüros Eller, Moser, Walter und Partner sollten Transparenz und Offenheit das demokratische Prinzip repräsentieren. Direkt am so genannten Rheinknie gruppieren sich in diesem Sinne sechs halbrunde [mehr...]


Rheinturm

Am Eingang des Medienhafens weist der in den Jahren 1979 bis 1982 erbaute 240,5 Meter hohe Rheinturm (Stromstr. 20) in den Himmel. Junge Düsseldorfer beweisen sich im Bauch des 22 500-Tönners gerne in ersten Mutproben beim Besuch der Ebene mit der geschlossenen Aussichtsplattform. Wer sich traut, nähert sich, so dicht es geht, den schräg eingelassenen Scheiben. Dann liegt dem Wagemutigen die Stadt [mehr...]


Schloss Benrath

Darauf können sich die Benrather etwas einbilden: Hinter dem imposanten Schlossweiher thront das prächtige Schloss wie eine feines Praliné. Flankiert wird es von zwei Flügelbauten, in denen das Museum für Naturkunde und das Museum für Europäische Gartenkunst untergebracht sind. Das eigentliche Haupthaus, das Corps de Logis, umfasst Fest- und Repräsentationsräume sowie die herrschaftlichen [mehr...]


Kaiserswerth

Läge der Düsseldorfer Flughafen an anderer Stelle, wäre dieser keine fünf Quadratkilometer in landschaftlich reizvollster Lage umfassende Stadtteil einer der idyllischsten der Region. Doch so ziehen Ortsfremde erst einmal verschreckt den Kopf ein, wenn die Jets zum Landen oder Starten ansetzen. Das ist schon ein Manko für das direkt am Rhein gelegene alte Kaiserswerth mit seiner Stiftskirche aus [mehr...]


Oberkassel

Links vom Rhein hat man den idealen Blick auf die Skyline der Landeshauptstadt. Dementsprechend gehören insbesondere die prächtigen Altbauten in direkter Rheinlage zu den teuersten Adressen der Stadt. Aber auch rund um Luegallee oder Düsseldorfer Straße becircen die zahlreichen Bürgerhäuser aus der späten Gründerzeit und dem Jugendstil mit ihren wunderschönen Fassaden den Betrachter. Das machte [mehr...]


Little Japan/Immermannstraße

Über 6 500 Japaner leben in Düsseldorf. Grund genug für die Stadt, einmal jährlich den „Japantag“ zu feiern, der sich längst zum größten Volksfest in NRW entwickelt hat. Doch auf der Immermannstraße ist 365 Mal im Jahr Japantag. Zentral positioniert ist hier das First-Class-Hotel Nikko gemeinsam mit dem Deutsch-Japanischen Zentrum untergebracht. Rundherum, insbesondere auf dem Teilstück zwischen [mehr...]


Veranstaltungskalender für Düsseldorf

Kinoprogramm Düsseldorf