Internationale Gartenschau kommt ins Ruhrgebiet

Mehr Grün fürn Pott! | Foto: Lukas Vering

Nix mit Kohle, schwarz und duster – der Pott ist grün! Essen ist nächstes Jahr die grüne Hauptstadt Europas und jetzt sicherte sich das Ruhrgebiet für 2027 die Internationale Gartenschau.

Zugegeben – bis im Jahr 2027 der grüne Gartensegen über das Ruhrgebiet nieder geht, ist noch viel Zeit. Dennoch darf man sich jetzt schon darüber freuen – schließlich steigt das internationale Gartenformat nur alle 10 Jahre in Deutschland! Am 7.12. entschied die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft sich für die Region an der Ruhr als Austragungsort der Internationalen Gartenschau. Dabei sollen an fünf Standorten neue Parklandschaften erschlossen und bereits bestehende Strukturen aufgebessert und aufgehübscht werden.

Damit drücken die Veranstalter der Region ein Trostpflaster auf, schließlich ging die sehnlich erwünschte Landesgartenschau im Jahr 2020 nicht wie erhofft ins Emscherland, sondern nach Kamp Lintfort. Konkrete Projekte für die IGS im Pott gibt es natürlich noch keine, dafür aber massig Ideen rund um Halden, Parks und Gärten. Auch die Einwohner des Ruhrgebietes sind dazu angehalten, ihre Ideen einzureichen. Wer sich noch an die Bundesgartenschau im Jahr 1997 rund um die Gelsenkirchener Zeche Nordstern oder die 1999er Landesgartenschau im Oberhausener Olgapark erinnern kann, weiß, wie viel Farbe und Leben so eine Schau bringen kann. Auch nachhaltige Strukturen werden für die Gartenschauen etabliert, von denen die Austragungsorte noch Jahrzehnte später zehren. Man darf sich also auf eine noch grünere Zukunft für den Ruhrpott freuen. 

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