Aussichtspunkte in Essen

Gurgaturm | Foto: Lukas Vering

Türme, Hochhäuser, Landmarken: Essen hat eine imposante Skyline, die sich von einigen Punkten bestens bestaunen lässt.

Schurenbachhalde

Markanter Eckpfeiler der Schurenbachhalde ist das Kunstwerk „Bramme für das Ruhrgebiet“, ein metallener Monolith, rostbraun und am Fuße mit Graffitischichten bedeckt. Löst man die Augen von diesem Blickfang, kann man ins Staunen geraten: Von der Altenessener Halde sieht man Gasometer, Tetraeder, das Essener Rathaus nebst Fernseh- und RWE-Turm, und selbst das Bergbaumuseum zeigt sich bei klarem Wetter am Horizont. Die Zeche Zollverein scheint im Vergleich nur einen Katzensprung entfernt. Am Abend türmen sich erleuchtete Dampfwolken aus Industriegebieten gen Nachthimmel. Wer eine komplette Ruhrpott-Skyline sucht, muss diese Halde erklimmen. Geführte Touren dazu findet man auf mapmagazine.ruhr/touren.

RWE Turm

Jeden dritten Samstag im Monat (von März bis Oktober) ist „Tag des offenen Turms“.  Jeweils zur vollen Stunde zwischen 9 und 16 Uhr werden Führungen durch den RWE Turm angeboten, deren krönendes Highlight die Auffahrt zu Dachplattform ist. Und die liegt immerhin in 120 Meter Höhe – um die Stadt von noch weiter oben zu sehen, müsste man in einen Helikopter steigen.  Auch hier zeigt sich, das im Ruhrgebiet trotz manchmal endlos erscheinender Strecken eigentlich alles nah beieinanderliegt.

Grugaturm

Foto: Grugapark Essen
Foto: Unperfekthaus

Turm im Park ist ein beliebtes Konzept für Aussichtspunkte. Im lebendigen Grugapark wäre das der 29 Meter hohe und mit Tulpenemblem besetzte Grugaturm. Dieser kann von April bis Ende September nur an Sonn- und Feiertagen bestiegen werden. Das lohnt sich dann aber, immerhin hat man von der höchsten Stelle eine wunderbare Sicht auf Essen, die weniger gebäudelastig ist, als die Aussicht vom RWE Turm, und mit viel Grün und besserem Blick auf die Highlights der Skyline besticht.

Unperfekthaus Dachterrasse

Mal davon abgesehen, dass das Unperfekthaus sowieso eine immer lohnenswerte Adresse für eine illustre Abwechslung im Innenstadtwust ist, besitzt es auch noch eine gar wundervolle Dachterrasse. Gerade im Sommer kann man hier angenehmen Stunden auf Liegestühlen, unter Sonnenschirmen, mit Duschbrausen und anderen Erfrischungsideen genießen. Und eben einen zwar etwas eingeschränkten, aber nicht zu verachtenden Ausblick über die Innenstadt.

Rathaus Essen

Wer einen lästigen Behördengang ins Essener Rathaus vor sich hat, kann sich mit einer schicken Aussicht von ganz oben trösten – oder an einem stressigen Shopping-Nachmittag in der Innenstadt fernab der Menschenmassen verschnaufen.  Mit 106 Metern ist das 1979 eröffnete neue Rathaus nach dem RWE-Turm das zweihöchste Gebäude der Stadt. Der 22. Stock ist für Besucher geöffnet, nur noch eine Etage liegt darüber – die wird allerdings nur für hohen Besuch und besondere Empfänge geöffnet. Für den Blick über die City macht das kaum einen Unterschied – durch die riesige Fensterfront sieht man fast ganz Essen und am Horizont auch einige Landmarken der Nachbarstädte.

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