Duisburg: Das Outdoor-Special

Die Duisburger Seen locken nach draußen | Foto: carnifex82 über flickr via cc

Duisburg turnt selten auf den höheren Rängen der Städte-Beliebtheitsskala herum. Auch wenn es um die Wahrnehmung von Attraktivität geht, wird die Stadt eher traurig in der Ecke stehen gelassen. Wir glauben aber, dass Duisburg vor allem in Sachen Outdooraktivitäten eine nicht zu unterschätzende Hausnummer im Ruhrgebiet ist. Folgend unsere Argumente:

Schwimmen

Erste Adresse für Schwimmfreudige: Die 6-Seen-Platte in Wedau. Auf dem 280 Hektar großen und idyllischen Naherholungsgebiet finden sich drei Badeseen (Wambachsee, Masurensee und Wolfssee) mit unzähligen Liegewiesen und dem Strandbad am Wolfssee. Nicht zu verachten ist der Kruppsee in Rheinhausen, denn neben einem Baggersee gibt es hier auch gekachelte Schwimmbecken: Für jede Vorliebe was dabei. Kleiner, aber dafür ruhiger ist der Großenbaumer See im gleichnamigen Stadtteil. Wer Freibäder bevorzugt, sollte das Kombibad Homberg ins Auge fassen, das neben Frei- und Hallenbad auch Sauna- und Gastrobereich anbietet.

Action

Zu Wasser lässt sich nicht nur Brustschwimmen, sondern auch Kanu fahren, Wasserski betreiben, Rudern oder Tauchen. Duisburg nutzt die vielen industriell erzeugten Wasserlöcher optimal aus und stellt ein breites Angebot bereit: Am Toeppersee gibt es eine Wakeboardanlage mit Hindernissen und Wasserskilift, sowie ein riesiges Sprungkissen, das einen ins Wasser katapultiert. Das Strandbad Wedau hat ebenfalls eine Wasserskianlage und zudem noch einen Erlebniskanal zum Rudern, Kanu und Drachenboot fahren, sowie einen Wasseraktionsspielplatz für die Kids. Auch an der 6-Seen-Platte kann man natürlich rudern, paddeln und sogar segeln und tauchen. Am Wambachsee findet ihr einen Tretbootverleih und eine Einstiegsstelle für Sporttaucher, am Masurensee eine Einlassstelle für Surfer und am Wolfssee auch noch einen Modellboothafen.

Fotorally

Wer sich gerne mit Kamera bewaffnet und loszieht, um ein paar Landmarken des Ruhrgebietes einzufangen, bekommt dazu in Duisburg mehr Gelegenheiten, als man glaubt. Erste Adresse ist natürlich der Landschaftspark Nord, der vor allem mit seinen nächtlichen Illuminationen zu einem der beliebtesten Motive in Sachen Industriekultur gehört. Ebenfalls schon gefühlte eine Million Mal abgelichtet wurde die Skulptur „Tiger and Turtle“ auf der Halde im Angerpark. Schön anzusehen ist außerdem der kulturell extrem belebte Innenhafen; oder als Gegenstück die gewerblich extrem ausgelasteten Duisburg-Ruhrorter Häfen, die übrigens als größter Binnenhafen Europas gelten. Imposant ist zudem auch die Friedrich-Ebert-Brücke in Duisburg Homberg, die richtigen Großstadtflair versprüht. Wer auf Verlassenes und Verwahrlostes steht, sollte mal durch den Stadtteil Bruckhausen schlendern, der derzeit fast menschenleer ist und teilweise abgerissen wird.

Landschaftspark
Friedrich-Ebert-Brücke
Bruckhausen

Zu Fuß und zu Rad

Duisburg bietet einige interessante Lauf- und Radstrecken. An der Seenplatte kann man zum Beispiel einfach den weißen Dreiecken für einen schönen Wanderweg folgen, im Sportpark kann man an der Regattabahn entlangjoggen und im Revierpark Mattlerbusch dem Trimm-Dich-Pfad folgen.
Die schönsten Radtouren in und um Duisburg herum findet man am leichtesten auf dem Duisburger Fahrradportal. Thematisch besonders interessant sind wohl die Routen, durch die man Industriekultur, Wohnkultur, die Gewässer Duisburgs oder die Kleingärten der Stadt abklappern kann.

Klettern

In Duisburg befindet sich der größte Outdoor-Klettergarten Deutschlands: Im Landschaftspark Duisburg Nord klettert man an alten Industriegebäuden eines Eisenhüttenwerks, in Bunkern oder in einer Drytoolinganlage. Die einmalige Szenerie ist besonders bei Sportkletterern beliebt.
Für Spaßkletterer und Anfänger bietet sich der Hochseilgarten in der Wasserwelt Wedau an. Hier klettert, schwingt und balanciert man von Baum zu Baum.

Chillen

Wer es lieber eine Nummer ruhiger mag, der könnte zum Beispiel gemütlich in der Duisburger Natur grillen. Am Toeppersee geht das unweit des Freibades, am Uettelsheimer See am südlichen Ostufer, am Lohheidesee an der Orsoyer Allee und am Wolfssee liegt am Ufer nahe des Wolfsberg der Grillplatz mit dem schönen Namen „Schmetterling“. Auch im Erholungspark Biegerhof gibt es eine ausgewiesene Grillwiese. Eine lauschige Nacht unterm Sternenhimmel könnte man auf dem Zeltplatz am Ostufer des Masurensees verbringen. Und wer es ganz entspannt angehen will, der könnte auch an einer der unzähligen Angelstellen die Rute ins Wasser werfen.

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9.7.-17.8. Landschaftspark Duisburg Nord

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