Fünf Fragen an: Tennis-Profi Philipp Kohlschreiber

Philipp Kohlschreiber

Der World-Team-Cup ist Geschichte. Statt der Mannschafts-Weltmeisterschaft wird vom 19. bis zum 25. Mai im Düsseldorfer Rochusclub ein Einzelturnier um den Power-Horse-Cup ausgetragen. Für die internationalen Tennis-Profis geht es in der Landeshauptstadt dann um Weltranglisten-Punkte statt um den Team-Titel. Mit am Start ist auch Philipp Kohlschreiber, einer der erfolgreichsten Deutschen Tennis-Cracks. Piet Keusen sprach mit ihm über das neue Turnier.

Freuen Sie sich auf das neue Format?

Auf der einen Seite ja, aber sicherlich hat man noch das tolle Mannschaftsturnier in Erinnerung. Ich habe dort immer gerne und meistens auch gut gespielt. Trotzdem hat das neue Format ebenfalls seinen Charme, auch weil das Turnier, wie man hört, mit guten Ideen aufwartet.

In den vergangenen Jahren haben Sie mit den deutschen Kollegen in einer Mannschaft gespielt. Ist das schöner oder bevorzugen Sie die direkten Duelle?

Ich spiele sehr gerne Davis-Cup, Bundesliga und eben Power-Horse-World-Team-Cup. Trotzdem sind wir im Tennis auf dem Platz dann meistens doch auf uns selbst gestellt. Insofern ändert sich so viel nicht. Ich will weiterhin immer meine Matches gewinnen. Nur macht das Jubeln in der Gruppe mit einem tollen Team doch noch mehr Spaß.

Was schätzen Sie an Düsseldorf als Turnierstandort?

Die Anlage ist wunderschön. Dazu stimmt die Organisation, es sind bekannte Gesichter, die sich um die Spieler sehr bemühen. Ich komme jedes Jahr gerne wieder hierher.

Wie wichtig sind Ihnen Turniere in Deutschland? Sind Sie froh, dass der Standort Düsseldorf gesichert ist?

Deutsche Turniere sind mir sehr wichtig, da ich meistens dort gut spiele, wo ich mich wohlfühle. Und das ist bei deutschen Turnieren oft der Fall. In Düsseldorf, Halle und München habe ich wohl meine erfolgreichsten Wochen gehabt, neben dem Turnier in Auckland.

Was erwarten Sie in Düsseldorf?

Ein toughes Feld, gute Stimmung und ein paar Siege.