Fünf Fragen an: Stefan Reisinger

BU: Stefan Reisinger | Foto: Christof Wolff

Er sorgte für den ersten Sieg in diesem Jahr. Fortunas Stefan Reisinger - Stürmer bei Fortuna Düsseldorf - erzielte per Elfmeter das 1:0 im Zweitliga-Spiel gegen Energie Cottbus. Der Stürmer will mit Fortuna nach dem Abstieg schnell wieder nach oben. Aber für den Absteiger gibt es keine leichten Spiele: Am 30. August geht es zu Arminia Bielefeld, nach der Länderspielpause kommt Dynamo Dresden (15. September) in die Arena nach Düsseldorf. Außerdem auf dem Programm im September stehen noch die Partien in St. Pauli und gegen den Vorjahresvierten FSV Frankfurt. Piet Keusen sprach mit Stefan Reisinger über die Saison.

Sie haben das erste Tor für Fortuna in dieser Saison geschossen. Wie war es, nach so langer Zeit mal wieder zu gewinnen?

Es war ja klar, dass wir in der zweiten Liga auch erfolgreich sein werden. Dass wir gleich mit einem Sieg gestartet sind, war super. Vor allem, weil Cottbus auch kein leichter Gegner war und unser ehemaliger Torwart Robert Almer an dem Abend auch super gehalten hat. Aber wichtig ist nicht, dass ich die Tore schieße. Wir haben alle nur ein Ziel: Mit der Mannschaft erfolgreich sein.

Haben Sie den überraschenden Abstieg inzwischen verdaut?

Na ja, manchmal denkt man noch dran, dass es nicht nötig war. Aber inzwischen sind wir in der zweiten Liga angekommen und fokussiert. Unser Ziel ist es, oben mitzuspielen und das ist keine leichte Aufgabe.

Wie stark schätzen Sie die Liga ein?

Es gibt viele Mannschaften, die oben mitspielen werden. Unsere ersten beiden Gegner, Cottbus und Köln, gehören sicher dazu. Wir haben aus diesen Spielen vier Punkte geholt, und damit können wir zufrieden sein. Die Saison ist lang und wir müssen in 34 Spielen konstant punkten. Eine Schwächephase über fünf oder zehn Spiele darf man sich da nicht erlauben. Dann ist man sofort raus aus der Spitzengruppe.

Was ist der Unterschied zur ersten Bundesliga?

Die technische Qualität in der Bundesliga ist schon eine andere, da wird jeder Fehler knallhart bestraft. Im vergangenen Jahr waren wir die Mannschaft, die den Gegner hat kommen lassen. Das hat sich nun geändert. Jetzt müssen wir das Heft in die Hand nehmen. Aber schon in den ersten Spielen hat man unsere Handschrift gesehen.

Wie schalten Sie nach dem Fußball ab?

Ich habe meinen alten Beruf zum Hobby gemacht. Ich war früher Bankkaufmann und interessiere mich immer noch für Finanzen, Aktien und die Börse. Viel Zeit neben dem Fußball hat man ja nicht, da ist Training, Pokal und Meisterschaft. Aber Zahlen und Finanzen machen mir Spaß.

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