Fünf Fragen an … Niki Mondt, Eishockeyspieler der DEG

Niki Mondt

Er ist wieder zuhause! Niki Mondt kehrte vor der Saison zurück zu seiner DEG. Vor zehn Jahren spielte Mondt zuletzt in Düsseldorf, dann verschlug es ihn nach Ingolstadt, Köln und Hannover. Aus den Augen verloren hat der 34-Jährige seinen Verein aber nie. Und als sich diesen Sommer die Chance bot, griff Mondt zu und kehrte in die Heimat zurück. Piet Keusen sprach mit dem Düsseldorfer über seine DEG.

Seit dieser Saison sind Sie wieder in Düsseldorf. Wie gefällt es Ihnen bei ihrem alten Verein?

Traumhaft! Ich habe immer gehofft, den Weg zurück nach Düsseldorf zu finden. Es gibt doch nichts Schöneres, als in der Heimat zu spielen. Düsseldorf ist für mich ohnehin die schönste Stadt und meine Familie wohnt hier. Da musste ich nicht lange überlegen, als ich die Chance bekam, für die DEG zu spielen.

Als die DEG bei Ihnen angeklopft hatte, sah es um den Verein aber nicht rosig aus. Warum haben Sie sich trotzdem für Düsseldorf entschieden?

Ich habe lange bei anderen Vereinen gespielt, aber vor jeder Vertragsverlängerung als erstes in Düsseldorf nachgefragt, ob sich hier vielleicht eine Chance bei der DEG ergibt. Nun gab es das Angebot und ich habe ja gesagt. So kann man seinem ersten Verein etwas zurückgeben.

Sie sind nicht der einzige Rückkehrer. Was macht die Mannschaft aus?

Wir haben zwölf Eigengewächse im Kader, das ist eine sensationelle Anzahl. Davon sind mit Tino Boos, Daniel Kreutzer, Jannik Woidtke und mir vier gebürtige Düsseldorfer in der Mannschaft. Das gibt es nicht so oft. Und die Spieler, die schon in der Jugend hier gespielt haben, die identifizieren sich auch wirklich mit dem Verein.

Wie bewerten Sie den Saisonstart?

Wir haben den vielen Kritikern schon gezeigt, dass wir kein Kanonenfutter sind. Jeder Gegner muss alles geben, um uns zu schlagen. Der Trainer hat uns gut eingestellt und wir Spieler wissen, dass wir nur mit Kampf und ehrlicher Arbeit auf dem Eis erfolgreich sein können. Und das kommt offenbar auch beim Publikum an.

Wie verbringen Sie die Weihnachtstage?

Das wird dieses Jahr sehr einfach. Ich feiere im Kreis der Familie. Aber diesmal wohne ich auch in der Heimat und muss nicht in ein anderes Bundesland fahren. Das wird sehr entspannt. Bisher bin ich immer am 24. Dezember abends zuhause angekommen und am nächsten Morgen wieder abgefahren. Diesmal kann ich ein bisschen mehr feiern.

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