EM 2012: Public Viewing in Düsseldorf

Freude und Leid teilen: Public Viewing im Stahlwerk | Foto: Julia Gusch

Zusammen schaut man weniger allein

Als die coolibri-Redaktion Anfang Mai ihre Recherchen zum Thema Public Viewing anstellte, schien es fast so, als hätte das Rudelgucken, zumindest im ganz großen Stil, seinen Zenith überschritten. Die Esprit-Arena war zwar noch als Ort zum Gemeinsamgucken im Gespräch, ebenso der Johannes-Rau-Platz. Sicher war  aber noch nichts. Trotzdem ist es uns schließlich gelungen, einige Hot-Spots zum Rudelgucken in Düsseldorf zusammenzutragen.

Public Viewing im Schauspielhaus

Im Schauspielhaus wird auf Wunsch eines einzelnen Herrn lediglich ein Spiel gezeigt: Schweden gegen England kann am 15.6. gemeinsam im Kleinen Haus verfolgt werden. Ein Service, für den wohl der fußballbegeisterte Intendant Staffan Valdemar Holm gesorgt hat. Bevor er sein blau-gelb gewandetes Team erleben darf, muss er allerdings noch arbeiten. Holm moderiert zum letzten Mal die Gesprächsrunde „Gebrochen Deutsch“.

Public Viewing in der Altstadt

Wesentlich mehr Fußball garantiert das altstädtische Quartier Bohème. Bei freiem Eintritt sind dort sämtliche Turnier-Spiele in Gesellschaft zu erleben. Die Begegnungen der deutschen Mannschaft werden im Henkel-Saal, der für die Zeit des Turniers zum grünen Rasen umgestaltet wird, auf insgesamt sechs Riesen-Screens (6 x 6 m, Dolby Surround) zu sehen sein, alle anderen Begegnungen laufen im vorderen Bereich. Dafür dass man auch dort nicht am runden Leder vorbeikommt, sorgen dre Monitore und vier Screens. Und auf den klassischen Stadion-Snack muss hier auch niemand verzichten: Currywürste sind im Angebot. Bei wechselhaftem Wetter sei ein Besuch im Stahlwerk bzw. dem angeschlossenen Strandareal Treibgut empfohlen. An feuchten oder kühlen Tagen lassen sich die Deutschland-Spiele sowie Halbfinale und Finale auf Leinwand in der Halle verfolgen, bei strahlendem Sonnenschein sitzt man draußen am Beach, wo mehrere kleine Bildschirme platziert werden, natürlich besser. Der Eintritt ist hüben wie drüben frei.

Public Viewing im zakk

Auch im benachbarten zakk setzt man in erster Linie auf schwarz-rot-gold gewandete Fans. Bei freiem Eintritt kann man hier sämtliche Spiele mit deutscher Beteiligung verfolgen. Zur Großbildleinwand in der Halle kommen weitere Bildschirme in Kneipe und Biergarten. Im Innenhof wird auch der Grill angeworfen. Und wer sich abreagieren muss, kann das an einem von zwei Tischkickern tun. Zum gleichen Zweck geeignet wäre wohl auch die EM-Party mit Miss Sophie, die gleich im Anschluss an die Vorrunden-Partie gegen Portugal (9.6., 20 Uhr) startet.

EM 2012 an der Heinrich-Heine Universität

Bei all dem Spaß kommen aber auch die Schattenseiten des Fußballs nicht zu kurz: Für den 7.6., 11 Uhr, ist eine Frühstücksmatinee mit Thorsten Pomian geplant. Der Historiker von der Heinrich-Heine-Uni spricht über „Fußball und Politik“. Am 25.6., 19:30 Uhr, steht mit „The Other Chelsea“ ein Film auf dem Programm, der beim Max-Ophüls-Festival 2011 den Dokumentarfilmpreis gewann. Der Streifen erzählt die Geschichte des ukrainischen Clubs Schachtjor Donezk und seines Gönners Rinat Achmetow, der Millionen und Abermillionen in den Club pumpt.

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Kommentare

  1. von Schwalbe 29.05.12 (21:56 Uhr)

    fahrt ihr zur EM nach Polen? Ich fahre zum Spiel zwischen Spanien und Italien am 10 Juni nach Danzig.
    Hab 2 freien Platze im Auto. Mochtet jemand mit?
    Wir konnen zusammen die Spiele ansehen und dann zusammen feiern. Ich empfehle Club Zatoka Sztuki in Zoppot. Es liegt am Strand, am Tag kann man dort leckeres Essen bekommen und beim Tisch am Strand essen. Und am Abend beginnt tolles Party. Man kann sich gut amussieren, es gibt super Musik, tanzenden Madels und leckeren Drinks – alles in gunstigen Preise zur EM!
    Es gibt auch viele anderen interessanten Clubs in Dreistadt. z.B. Dream Club in Zoppot – ausgezeichnet :D oder V Club in Danzig – so billigen und leckeren Drinks bekommt ihr nirgendwo.

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