Timo Mattner: Drei Fragen an den DJ

Heute: Timo Mattner (33) ist als Tand Williams Teil der Künstlerkollektivs Chromemusic. Für die Rasselbande bringt er bei der „Yum Yum“ die angesagtesten Clubs Deutschlands zum Abdancen. Das Kölner Subway, das Düsseldorfer Attic, das Krefelder Magnapop, Dortmunds Daddy Blatzheim und der High5Club in Duisburg sind seine Spielstätten in Pottnähe.

1. Wie bist du dazu gekommen, DJ zu sein?

Das hört sich jetzt vielleicht pathetisch an, aber das hat angefangen, als ich ganz klein war. So mit zehn, elf hatte ich einen etwas älteren Kumpel, der schon einen Plattenspieler hatte und damit ein bisschen was gemacht hat. Das hat mich beeindruckt. Das wollte ich auch.

2. Du gehört zu Chromemusic. Was ist das?

Wir sind ein Zusammenschluss von Freunden, die einfach Spaß an ähnlicher Musik haben. Als unser Blog damals online ging (chromemusic.de) haben wir erstmal hauptsächlich lustige, alberne Sachen gepostet und nur ein bisschen Musik. Irgendwann wurde es dann immer mehr Musik. Jetzt gibt’s Infos über Events und auch Streams zum Reinhören. Das Herzstück des Kollektivs ist natürlich die „Yum Yum“, unsere gemeinsame Partyreihe. Die vereint alles, was uns ausmacht. Da geht es ums Tanzen und Spaß haben: Die „Yum Yum“ ist nichts für Leute, die einfach nur cool in der Ecke rum stehen wollen.

3. Die „Yum Yum“ feiert im Februar ihr sechsjähriges Bestehen, was bedeutet dir das?

Das ist der Wahnsinn. Ich weiß noch, als wir Zweiähriges hatten, habe ich darüber nachgedacht, dass wir irgendwann vielleicht auch mal Fünfjähriges haben könnten. Aber so richtig realistisch hat sich das nicht angefühlt. Ich mein: Wir haben im Hundertmeister mit 300 bis 350 Leuten angefangen. Und jetzt läuft es einfach immer noch super, ist voll und macht Spaß!

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