Neu in Wuppertal: Maxim Danceclub

Die nicht mehr ganz so Jungen wissen es: Dem Laden hängt etwas Verruchtes an. Hier wurde man früher mit nackten Tatsachen im Schaukasten konfrontiert, und das immerhin gegenüber einer Kirche.

Später wurde der Club Maxim von umtriebigen Nachtschattengewächsen wiederbelebt – und jetzt erfährt er eine weitere Frischzellenkur. Der Maxim Danceclub, wie er jetzt heißt, wurde stilsicher aufgehübscht, hat nach wie vor seinen sexy Charakter und lockt seit November freitags und samstags ab 22 Uhr Ü25-Partygänger ins schummerige Untergeschoss.

Die Köpfe dahinter sind Paolo Frisella (Q-Bar Libre) und Jan Preiß, mit der Betonung auf dahinter: Da die Herren auch noch den Kitchen Klub betreiben, sind sie in der Hauptsache fürs Organisatorische zuständig – was aber natürlich nicht heißt, dass man sie nicht auch in ihren Clubs persönlich antrifft. Mit Maximal Friday und Saturday Danceclub gibt’s 70er, 80er, 90er und Charts von DJs in Rotation. In intimer Atmosphäre kann hier unter zwei großen Discokugeln gefeiert werden – Kenner des Ladens werden sich wundern, dass die Decke nun höher ist; hier war tatsächlich noch Luft nach oben. Ein besonderer Platz ist sicher der VIP-Bereich. Hier gelten 200 Euro Mindestverzehr, die man sich aber mit einigen Freunden teilen kann. Und ein Relikt aus vergangenen Tagen gibt es auch noch: Die Poledance-Stange steht wie in Beton gegossen an ihrer Stelle.

Maxim Danceclub, Burgstraße 13, 42103 Wuppertal

maxim-danceclub.de