Ruhr.CSD: Breite Basis

CSD in Essen | Foto: Dietrich Dettmann

Zehn Jahre lang fand der RuhrCSD in Essen unter der Federführung von „Essen Andersrum“ statt. In diesem Jahr ändert sich das. Mit dem ruhrPRIDE steht ein neuer Verein hinter dem zweitägigen Event in der Innenstadt. „Essen Andersrum war ein Zusammenschluss schwuler Gastronomen“, erzählt Vorstand Dietrich Dettmann, „wir wollten den RuhrCSD auf eine breitere Basis stellen. Deshalb der neue Verein.“

Im Hintergrund steht auch, dass ohne die kommerzielle Ausrichtung der Verein nun als gemeinnützig anerkannt ist und der Vorwurf, bei dem Fest auf dem Kennedyplatz ginge es nur ums Geldverdienen, endgültig aus dem Weg geräumt ist. Schon immer spielten politische Diskussionen und Aktionen beim Essener CSD eine große Rolle, neben einem Transen-lastigen Showprogramm mit in diesem Jahr Grace Royal, Die Terrortucken, Betty Heller, Das kleine Miststück und anderen – und natürlich Party auf der Tanzbühne am Flachsmarkt und bei der Sonderausgabe des Gayhappenings im Baliha Dance Club, wo zu Zeiten, als der Club noch „Fiasco“ hieß, die schwule Szene monatlich feierte. Und wie schon in den vergangenen Jahren beschränkt sich das regenbogenbunte Treiben nicht auf den Kennedyplatz, sondern vereinnahmt bei der Kumpelparade am Samstag ab 13 Uhr die gesamte Fußgängerzone.

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