Trainwrecked 4: Play that Pussytronic!

Danja Atari | Foto: Daniela Glunz

Genau ein Jahr ist es her, dass coolibri & Getaddicted erstmals in die Bochumer Rotunde einluden. Stadtmagazin trifft Partymacher, zusammen gründen sie die erste Tanz-Allianz des Ruhrgebiets und finden das Experiment Trainwrecked immer wieder spannend. Auch die 4. Auflage wird den Alten Katholikentagsbahnhof mit einer Ferienendfeier gänzlich unfeierlich rocken.



So besteht der Live Act zum Frühlingsstart aus einem gigantischen Elektrogewitter von Danja Atari + Sola Plexus. Die Shootingfrau mit der zart-starken Stimme, die schon von Egotronic und Frittenbude gefeatured wurde, hat für ihren Auftritt Freunde aus dem Künstlerkollektiv Tengu Basement gewonnen. Das garantiert Hin- und Wech-Faktor 10 (von 10): Was Danja Atari für die Herzen der Jungs, könnte Sola Plexus für die Damen sein. Das musikalische Großprojekt von Sebastian aka Vincent Hammer und Jerome aka Sledge Vega verspricht, „Frauen zum Hüpfen zu bringen“. Vincent Hammer ist Produzent, Drummer, DJ, Deutscher und Musik-Programmierer; Sledge Vega ist Tänzer, Rapper, Inder sowie Sänger, Texter und springt mit Bruder Jobin bei Susanne Blech über die Bühne. Der MC rappt zu knallhärtestem Mainstream und dunkelstem Underground, der Sound klingt nach Hip-Hop, ihre Liebe gilt dem dreckigem UK Rave, verarbeitet werden der größte Dance-Hit genauso wie der nie gehörte Geheimtipp aus Manila. Nicht nur auf der britischen Insel schallt Sola Plexus der Ruf entgegen: „Play that Pussytronic!“ Konzertbesucher dürfen sich auf ein energie-schießendes Gesamtkunstwerk freuen.

Play that Pussytronic

Direkt danach geht es exzessiv weiter: Auf drei Dancefloors in der Krachmacher-Garage, im Elektronischen Lokschuppen und auf dem Partyfloor hauen die Addicts und ihre Kollegen alles aus den Boxen, wonach sich prima zappeln lässt. Wer es zwischendrin etwas weniger laut mag, der kann sich in der großen Lounge unter dem schönen Oberlicht unterhalten, ohne sein Gegenüber dauernd anschreien zu müssen. Oder Danjas faszinierende „Soundcultures“-Kurzfilme betrachten, die von der Straßenmusik in Portugal, Tunesien, Polen und Rumänien erzählen. Oder, oder, oder. Till morning comes.

facebook.com/danjaatari / facebook.com/solaplexus / soundcultures.de

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