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Die Ruhr liegt nicht am Rhein. Weder am Nieder- oder Ober- noch am Unterrhein. Dementsprechend sind gute Laune und fröhliche Feierei hier im Revier zwar erlaubt, mit übervollen Prunksitzungen, Maskeraden-Mätzchen sowie ähnlichem Schabernack und Humbug aber verschone man den gemeinen Ruhrgebietler bitte. Datt is dem nämlich einfach zu albern! Wer seine Super-Stimmung und Partylust am Karnevalswochenende daher lieber bei einfach nur toller Mucke ausleben will, der hat problemlos die Möglichkeit sich vorbei an Büttenreden und ohne dicke Clownsschminke frohgmut durch den Pott zu tanzen.
Ein alter Bekannter, dem ein lustiger bunter Hut zwar vielleicht gut stehen, der sich aber damit aber wohl kaum noch mehr Freunde machen könnte, ist DJ Firestarter. Er eröffnet am Freitag (17.2.) das Karnevalswochenende im Dortmunder FZW mit einer unaufgeregt coolen Mischung aus Rock, Indie und Alternative.
Gradlinigen Rock gibt’s auch in Oberhausen: Der Schacht1 hat sich DJ Insider aus dem studentischen KKC in Essen geklaut und lässt ihn die Rockzone1 bespielen.
Das Le Grand macht an diesem Abend den Gegenpart zur Rockparty und spielt alles von Hip-Hop bis Soul und R’n’B. Ob Oldskool oder Nuskool: Bei der Party mit dem besten Flavour kommen alle auf ihre Kosten: Famous Flava.
Alles wie immer auch am 18.2. in Dortmund: Die Hits von gestern, die Träume von Morgen und gute Laune bis unter die schwitzige Decke! DJ Phillip beeindruckt ja ohnehin auf jedem Plakat mit großen Verkleidungen, da macht es keinen Unterschied ob nun Karnevalssamstag oder einfach Eurodance-Samstag im Silent Sinners ist.
Der Westfalenpark feiert seine Good Times ebenfalls ganz ohne närrische Outfits. Gut gestylt und euphorisiert machen DJ Larse und Fish da weiter, wo sie im letzten Jahr aufgehört haben: poppige Diskomusik für jedermann im Daddy Blatzheim.
Höchstens mit Schirm, Charme und Melone nicht auffallen, würden gläubige Rheinländer wohl im View: Der Club im U plant am Samstag wie immer die perfekte Clubnight, mit gutem Essen als Grundlage, edlem Espresso zum Weitermachen und schicken Klängen zum Abfeiern. Wer vorher diniert, tanzt später umsonst!
Was Neues macht zur Feier des Feierns das Le Grand: Philib vom Team der Geek Butik, Irie Worryah von der Crew G*hörgang und POK aus der Mannschaft Moomblast treten zu den Moombahtolympics an. Wer die Disziplin kennt, weiß: Hier wird Karneval auf der Tanzfläche entschieden!
Und bang!!! die Party mit dem frechem Flirtfaktor für Sie und Sie, Ihn und Ihn und alle lieben Liebenden, die sich lieber nicht festlegen wollen, geht im Oberhausener Druckluft hoch. Roots Techno, Indie und Punkrock – da ist für jeden was dabei!
Französisch wird’s auch in Essen: Indiediscothèque ist die Tanzeinladung mit dem Akzent auf der richtigen Stelle: Neu entdeckte Schätzchen bis oft gefeierte Tracks, Jan3000 und Thorrissey entlocken der alternativen Szene in der Heldenbar ihr Bestes.
Auch Cosmin TRG lässt sich von Karneval nicht aus der Ruhr, äh, Ruhe bringen: Für längeres statt härteres Feiern tut der Minimal-Star sich mit den DJs von Maneki Music zusammen und bringt den Goethebunker auf seidenen Tönen durch die Nacht.
Also wer mal einmal mit Stil den Charme des Unbekannten ausnutzen will, der kann das am 11.2. im View ausleben: Maskierte Ladies im Abendkleid und ihre verhüllten Begleiter im Anzug entführt die Masquerade Carnevale ins Fest einer völlig anderen Welt.
Die volle Portion Karneval kann sich der Willige dann noch am 16.2. in der Villa Italia in Gelsenkirchen und am 20.2. im Duisburger High5Club geben: Während die Duisburger den Rosenmontagszug im ihrem Club zum Höhepunkt treiben, erhitzen die Gelsenkirchener die Weiberfastnacht. Brandheiße Charts und hitzigen Pop, bis es sich selbst im Garten der schicken Villa aushalten lässt. Falls es schneit, sollte man sich da dann aber vielleicht mit Weihnachtsmannmütze und Schneemannskostüm rüsten …
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