Katy Perry: Persönlich politisch

Ales glitzert: Katy Perry | Foto: Kevin Mazur

Frau Perry versteht es glänzend, sich selbst zu inszenieren. Facebook und Twitter (über 109 Millionen Follower) sind ihre wichtigsten Werkzeuge im Kampf um weitreichende Aufmerksamkeit. Dort zeigt sie zum Beispiel ihr Jesus-Tattoo am linken Handgelenk, gibt hilfreiche Lebenstipps („Whenever I feel any anxiety, I just breathe through my nose and out through my mouth“) und informiert ihre Fangemeinde darüber, dass sie Heimweh hat und was dagegen hilft (Musik hören). Verständlich, dass die Pop-Ikone sich nach zuhause sehnt, schließlich tourt sie schon seit Herbst letzten Jahres über den Globus, um ihr fünftes Album „Witness“ vorzustellen. Ein persönliches wie auch ansatzweise politisches Werk – der Frust über Donald Trump sitzt tief bei Katy Perry, die sich im US-Wahlkampf massiv für Hillary Clinton einsetzte. Die komplette Neuerfindung der Künstlerin steht dennoch nicht zu befürchten – ihre Liveshow dürfte einmal mehr ein großes, buntes Spektakel werden.

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