Xul Zolar: Großes Indiepop-Kopfkino

Xul Zolar | Foto: Robert Winter

Schon seit 2011 musizieren die Kölner Klangbastler von Xul Zolar, doch erst seit diesem Januar beglücken sie Genießer von visionärer, dichter und komplexer Popmusik mit einem fantastischen Debütalbum. Das hört auf den Namen „Fear Talk“ und steckt voller Ideen, voller Kunst, voller großartiger Musik.

Zwischen Rückgriff und Voranschreiten treffen dort unbekümmerte Gitarren auf melancholische Vocals, groovende Basslines auf roh gekochte Drums, elektronische Klanglandschaften auf eingängige Popkonstruktionen. Manchmal klingt das wie der Soundtrack eines gewagten Sci-Fi-Films, manchmal wie futuristische Loungemukke, manchmal wie vertonte Retroliebe. Und manchmal klingen Xul Zolar wie ein knatschendes pinkes Plastik-Aufblassofa, dass an einem kalifornischen Strand in der Sonne schmilzt und sich voll nostalgischer Sehnsucht in andere Zeiten wünscht, obwohl die Zukunft längst mit salziger Gischt über die einfallenden Armlehnen hinwegspült. Kurz: Großes Indiepop-Kopf-Kino. Live zu erleben am 14.2. bei Oma Doris in Dortmund.

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