Konzertlocations in Essen

Bosse in der Lichtburg | Foto: Markus Holzer

Rockige Cafés, edle Institutionen und gemütliche Hallen: In Essen tobt die Musikszene. Wo ihr was auf die Ohren bekommt, lest ihr hier.

Freak Show (Grendplatz)
Wenn der Gang zur Toilette im Höllenschlund endet, das Bier an der Bar durch Vampirzähnen gereicht wird und die Bands im Monstermaul spielen, ist man in Essens abgefahrenster Kneipe gelandet. Hier trifft Punk auf Garagenrock und Live-Musik auf Aftershowparty.

Soul Hellcafé (Friederikenstraße 49-51)
In der Rock’n’Roll-Bar treffen sich Bands und Fans, auf der Bühne stehen lokale und überregionale Acts. Zusammen mit dem Rockabilly-Store „Red Hot and Blue“ ist die liebevoll eingerichtete Kneipe auch Treffpunkt für Anhänger des Fünfziger-Styles.

Südrock (Rellinghauser Straße 124)
Wie diese Spelunke es schafft, regelmäßig internationale Bands in ihre vier Wände zu holen, ist ein kleines Rätsel und eine große Freude. Die Musiker reisen nicht selten aus Übersee an, um die Eckkneipe mit rockigen Sounds auseinanderzunehmen.

Turock (Viehofer Platz)
Hier laufen Rock und Metal in Dauerschleife, und zwar sowohl live als auch aus der Dose. Internationale Acts bespielen mehrfach im Monat den mittelgroßen Konzertraum, der ansonsten als Disco dient.

Don‘t Panic & Café Nord (Viehofer Platz)
Zwei Rockkneipen gleich nebeneinander: Im Don’t Panic (ehemals Panic Room) geht’s eher punkig, im Nord eher rockig zur Sache. Auf den Bühnen stehen internationale Zecken bis gemäßigte Rockhelden aus der Region, das Publikum mosht und trinkt literweise Bier.

Pohlmann in der Zeche Carl | Foto: Markus Holzer

Felis (Mechtildisstr. 1)
Die urige Studi-Kneipe in der nördlichen Innenstadt lässt jeden spielen, der Bock hat und das Publikum nicht verjagt. Einmal im Monat ist Jam-Session – eine kleine lokale Musikwundertüte.

Lichtburg und Filmbar (Kettwiger Straße 36)
Während im großen Kinosaal alle paar Monate Legenden wie Patti Smith, Konstantin Wecker oder gar Kraftwerk eine ehrwürdige Kulisse finden, ist in der Filmbar in der ersten Etage Platz für lokale Jazzer, die sich donnerstags zur Session treffen.

Zeche Carl (Wilhelm-Nieswandt-Allee 100)
Coole Industriekultur-Location für kleine bis mittelgroße Konzerte – hier spielen Pop- und Rockbands von der Alin Coen Band über Shantel und Bucovina Club Orkestar bis Heaven Shall Burn.

Weststadthalle (Thea-Leymann-Straße 23)
Hier liegt der junge Vibe in der Luft, den die Grugahalle – früher Location Nummer eins für große Konzerte – inzwischen vermissen lässt. Manchmal ein bisschen zu jung –  aber hey, gegen Bilderbuch, Die Nerven und OK Kid kann niemand ernsthaft was sagen.

Grugahalle (Norbertstraße 2)
Früher spielten hier die ganz Großen, inzwischen haben Westfalenhallen und Co. ihr leider längst den Rang abgelaufen. Immer noch gut ist sie für Heimspiele von Helge Schneider, aber auch alle paar Monate für Perlen wie K.I.Z., Wise Guys und Manowar.

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