coolibri präsentiert: Feinste Indie-Acts beim Way Back When

Waxahatchee kommt zum Way Back When. | Foto: Michael Rub

Wenn das Way Back When in einer nur nach vier Jahren schon liebgewonnenen Tradition nach Dortmund kommt, dann ist das ein bisschen wie Reeperbahn Festival. Feinste Indieacts für Musikentdecker, ein dezentralisiertes Spielortkonzept und aufbrecherischer Musikvibe, der durch die Straßen flüstert. Nur Hamburg und Reeperbahn, das brauchen wir hier zwischen U-Turm und Nordstadtkirche nicht.

Zufall ist das übrigens nicht: Verrät ein Blick in die Impressen doch die gleichen Namen hinter beiden Veranstaltungen. Schön ist es, dass das Ruhrgebiet als geeignetes Labor für musikalische Wagnisse anerkannt wird – und die Pöttler das Experiment jedes Jahr gerne mitmachen.

Zur vierten Auflage WBW spielen Bands aus dem musikalischen Spannungsfeld zwischen Indie, Rock, Folk und Pop übrigens zum ersten Mal auch im Dortmunder U, genau genommen im Moog und im View – herrlichste Ausblicke von der obersten Etage sind also inklusive. So lässt sich dann auch der Wegfall des Jazzclubs domicil verkraften.

Die Ohren verwöhnen werden zur Monatswende von September zu Oktober dann Acts wie Drangsal, der 80s-infizierten Gitarrenpop bringt. Oder Waxahatchee, die nach Indie-Folk mit eindeutiger Punkkante klingt. Auch toll: Grooviger Synthie-Pop vom international erfolgreichen Viersener Jung Roosevelt, die Indie-Hymnen von Headliner Portugal. The Man, kruder Düsterpop von Warhaus, Rock zum Schuheangucken von Slowdive, schamlos akzentlastiger Ösi-Schlagerschmarn von Voodoo Jürgens oder berlinerischer Rockpop mit Riot Grrrl-Attitüde vom Damenduo Gurr. Lukas Vering

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