Paluma Festival: Sommer –Liebe – Freiheit

Deephouse aus Leipzig: Lexer | Foto: Veranstalter

Mit dem Paluma-Festival steigt am 20. Mai Bochums erstes eigenes Elektrofestival im Westpark. Im Interview mit Lukas Vering verrät Max Sollmann vom Veranstalter Ruhrpol, was Bochum erwarten darf, wieso der Westpark die beste Location ist und warum das Paluma kein Massen-Mainstream-Event à la Tomorrowland werden will.

Das Paluma Festival steht vor der Tür – was dürfen wir erwarten?

Es wird ein vielfältiges Musikfestival für jeden elektronischen Geschmack. Wir haben undergroundiges wie Junge Junge, aber auch den allseits bekannten Megastar mit Welthit Lost Frequencies. Außerdem steht ein breites Rahmenprogramm an mit etlichen Aktionen, wie einem großen Abschlussfeuerwerk oder einem Kran, von dem aus man auf ein Luftkissen springen kann. Essen finden unsere Gäste an ausgewählten Street Food Ständen.

Warum habt ihr euch für den Standort Bochum und den Westpark entschieden?

Ganz einfach: Wir sind Bochumer! Und der Westpark ist einfach eine Fläche, die bespielt werden muss. Es ist eine superschöne Location in der perfekten Größe auf der alles gegeben ist. Das hat der Westpark auch schon beim Public Viewing bewiesen und er wird auch unsere Gäste begeistern.

Wie groß sind die Ambitionen – welche Dimensionen soll das Paluma bekommen?

Wir wollen gar nicht so groß wie ein Parookaville oder Tomorrowland werden, vom Ausmaß geht es eher Richtung Smag Sundance. Unsere musikalische Ausrichtung ist da sicher auch etwas spezieller. In erster Linie wollen wir jetzt ein schönes, stimmiges Musikfestival schaffen. Sicher ist noch Platz nach oben, aber ob und wie wir wachsen wäre ein Frage fürs nächste Jahr, jetzt geht es erstmal darum, sich zu etablieren.

Wo wir schon von Parookaville und Tomorrowland reden – gibt es bei euch auch diese Art von visuellem Storytelling?

Jein. Wir werden da nicht so extrem drauf setzen wie diese beiden, bei uns steht die Musik im Vordergrund. Mit Deko und Co ein paar Akzente setzen, werden wir aber sicherlich.

Wie sieht es mit der zweiten Bühne aus, die anfangs geplant war?

Dieses Jahr konzentrieren wir uns erst mal auf eine Bühne, dafür gibt es eine große Aftershowparty auf drei Floors in der Matrix – die Paluma bedtime Story. Da treten einige große und auch viele lokale Acts auf, musikalisch sind wir auch hier mit Acts aus House, Electro, Techno und Deep House breit aufgestellt. Generell wollen wir die lokale Szene integrieren – Max Bering ist zum Beispiel Bochumer, Seizo und Junge Junge kommen aus dem Düsseldorfer Raum.

Wenn du jetzt an den Termin denkst – wie stellst du dir den Tag vor?

(lacht) Stressig! Auf jeden Fall wird es ganz viele Herausforderungen und Aufgaben geben, aber auch viele spannende Begegnungen mit unseren Gästen und Acts. Ich hoffe, es wird ein spannender und schöner Tag aus dem viele unvergessliche Momente hervor gehen.

Und was heißt denn eigentlich Paluma?

Das ist einfach nur ein Kunstwort – das kam mir auf einer Autobahnfahrt bei einer Reise mit meiner Freundin durch Portugal. Es steckt also Sommer, Liebe und Freiheit drin – so soll das Paluma ja auch werden.

Line-Up: Lost Frequencies, Watermät, Lexer, Junge Junge, Möwe, Jan-Christian Zeller, Seizo, Max Bering, Liveandsax, Yall, Patric La Funk, DJ Pearl, uva.

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20.5.17 Westpark, Bochum

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