c/o pop: International lokal

Auch am Start: James Vincent McMorrow | Foto: Sarah Doyle Photography

Die 14. Ausgabe des c/o pop Festivals klingelt an der Tür. Vom 16. bis 20. August feiert Köln die bunten Blüten der Popkultur. Headliner sind in diesem Jahr AnnenMayKantereit, Moderat und James Vincent McMorrow.

Was das c/o pop Festival ausmacht, ist die Mischung von lokalen Bands und internationalen Künstlern, von Newcomern und bekannten Gesichtern. Außergewöhnlich ist auch die breite Palette an Musikstilen, die im Stadtgebiet versammelt sein werden: Von Electro und House über Rock bis hin zu Singer-Songwriter und Folk ist alles vertreten. Eröffnet wird das Festival am Mittwoch von Moderat im Kölner Tanzbrunnen. Die drei Berliner Jungs haben im vergangenen Jahr ihr drittes Album veröffentlicht, das prompt auf Platz fünf der Deutschen Albumcharts kletterte. Ring, Bronsert und Szary zaubern an Mikro und Mischpult mit Hingabe schicke Electronica-Sounds, übermalt von einer eleganten Lichtshow. Ebenfalls auf dem Programm steht Omar Souleyman, der mit seiner Kufiya und der dunklen Sonnenbrille immer ein bisschen so aussieht, als käme er gerade frisch aus der Wüste Dubais. Der Musiker elektrifiziert syrische Volkslieder so erfolgreich, dass er 2011 sogar beim renommierten Glastonbury Festival auftreten durfte.

Kölsch, Australisch, Irisch
Für AnnenMayKantereit ist es ein Heimspiel. Die Kölner Rockband bestreitet den Donnerstag mit gewohnter Power und markanter Stimme des Sängers Henning May. Denkt dran: Lasst die Smartphones stecken, Henning will eure Gesichter sehen. Eine etwas längere Anreise hat Tash Sultana aus Melbourne. Das 22-jährige Multitasking-Talent bedient gleichzeitig E-Gitarre, Keyboard, Panflöte und Loop-Maschine und herauskommen, trotz des Tempos, entspannte Reggae-Folk-Songs. Weniger Jamaika, dafür aber umso mehr handgemachten Folk bringt James Vincent McMorrow auf die Bühne. Bekannt ist der Sänger für seine hohe Stimme und seine Coverversion des 80er-Jahre Songs „Higher Love“. Er interpretiert aber nicht nur fremde Lieder unheimlich gut, sondern versteht es auch, seine Songwriter-Qualitäten für eigene Kompositionen zu nutzen.
Zum Schluss noch eine wichtige Neuerung. Ab sofort gibt es beim c/o pop keine Tickets mehr für einzelne Konzerte. Stattdessen können Tagestickets erworben werden, mit denen der Besuch aller Veranstaltungen des betreffenden Tages möglich ist.

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