coolibri-Stage@Riff 2017: Das sind unsere Bands!

Die Mundwerk-Crew | Foto: Sebastian Riepp

Vom 6. bis zum 9. Juli tobt in Bochum wieder eines der größten Umsonst-und-Draußen-Festivals des Kontinents  und wir sind dabei! Hier stellen wir euch unser Line-Up für die coolibri-Stage@Riff auf Bochum Total 2017 vor! Und das ist nicht nur brandheiß, sondern auch tierisch abgefahren – vor allem, wenn man auf die zoologischen Bandnamen schaut...

Von Grunge bis Reggae, von der Neuen Deutschen Kelle bis zum Rapperweib aus Witten, von melancholischem Indie bis zu melodischem Saxophon über elektronische Beats – das Line-Up der sechsten coolibri-Stage ist bunt, tanzbar und gefühlsecht! Neben unserem abwechslungsreichen Reigen aus lokalen Musikhelden und internationalen Größen, suchen wir auch wieder den besten Nachwuchs aus dem musikalischen Uni-Universum: Am Donnerstag steigt das Finale der Campus RuhrComer, natürlich mit den Vorjahressiegern Mowah!

Foto: Promo

Die weiteste Anreise zu unserer Festivalbühne im Riff haben wohl die Grunge-Monster aus Großbritannien mit dem großartigen Namen: Dinosaur Pile-Up! Matt Bigland, Mike Sheils und Jim Cratchley kommen aus Leeds und schmettern Noise-Rock und Post-Grunge vom Feinsten auf die Ohren. Die aufgestapelten Urviecher sind eine brutal geile Live-Band, die sich vor Vergleichen mit Nirvana, Smashing Pumpkins und Deftones nicht scheuen müssen.

Foto: Sebastian Riepp

Ebenfalls emsige Reiser sind die acht rappenden, singenden, scratchenden und springenden Musikburschen der Mundwerk-Crew aus Bayern! Ein gesunder Mix aus HipHop, Funk, Reggae und Experimentierfreude, dazu ausdrucksvolle Texte, groovende Rhythmen, eingängige Melodien, stampfende Beats und ein Klanghorizont, in dem man sich getrost verlaufen kann. Sahnehaube: eine spektakuläre Live-Show!

Foto: Promo

Die Brücke zur rheinländischen Seite des coolibris schlagen Moglebaum. Die in Düsseldorf und Köln beheimatete Band verbindet elektronische Beats mit wabernden Syntheziserwänden und akustische Instrumente von Geige bis Saxophon mit souligem Gesang. Weltgewandter Club- und Pop-Sound der fasziniert und mitreißt. Unsere Herzensempfehlung!

Foto: Marvin Boehm

Eine hörenswerte Stimme der deutschen Musiklandschaft beweist auch Lana VanDaVla, Frontfrau der durchgeknallten Musik-AG Kochkraft durch KMA! Ihre Musik nennt die Band aus dem Rhein- und Ruhrgebiet „Neue Deutsche Kelle“. Die klingt nach Wahnsinn, Fettheit und Kindergarten, ist konsequent famos und bescheuert und wird live mit dickster Party abgefeiert – von der durften wir uns schon beim letztjährigen Traumzeit Festival überzeugen und waren völlig von den Socken gemäht!

Foto: Stefan W. Wolf

Wer mehr so auf Hipsterpunk mit Indiepop und Elektrobeats steht, den machen die Schafe & Wölfe glücklich. Das Trio aus Bielefeld bringt erwachsene Klänge auf Beats, die an New Order erinnern mit Texten, die den Mittzwanzigern dieser Instagramwelt das Herz schmelzen wollen. „Du scheinst so schön scheiße glücklich zu sein“ ist dabei das Motto ihrer fulminanten Live-Show.

Foto: Promo

Emotional auf ähnliche Trommeln schlagen die Jungs von East Indian Elephant aus Bochum. Um im Tierreich zu bleiben – die klingen wie Modest Mouse. Also nach Indie-Alternative-Rock vom Feinsten, mit melancholischen Einschüssen, herzerschütternden Riffs und elefantösen Texten zwischen Tiefsinn und Sinnfreiheit. Live wird ordentlich vor den Latz geknattert, bis die Nackenhaare sich selbst frisieren. Vortrefflich!

Foto: Promo

Beschwinglich sorgenfreier geht‘s derweil bei Captain Disko zu. Die Jungs aus Oberhausen, Hattingen und Essen bringen massentaugliche Partysongs aus Deutschrock- und Gitarrenpop-Gefilden. Mal unbeschwert, mal sehnsüchtig, aber ohne Probleme immer betanzbar. Die Live-Show ist knorke, weil sie leidenschaftlich und authentisch ist – da darf man sich drauf freuen. 

Foto: Mathias Brinkmeyer

Folkigen Indie-Pop made in Dortmund steuert die Band Walking On Rivers bei. Die waren letztes Jahr schon Gast auf unserer Bühne – damals als Mitstreiter beim donnerstäglichen Finale der Campus RuhrComer. Weil der naturverbundende Sound aber so köstlich in den Gehöhrgängen schmeckt, haben wir sie uns ins Programm geholt.

Foto: Promo

Mehr Frauenpower wollten wir dieses Jahr auf unserer Bühne. Da passt uns der Aufstieg der Wittener Rapperin Antifuchs bestens in den Kram. Mit Fuchsmaske vor der Schnute, rotzfrecher Attitüde und enormen Skills am Mic bringt sie die deutsche Szene durcheinander und reihenweise Rapfans um den Verstand. Go Girl!

PS: Eine Überraschung haben wir im Line-Up noch offen. Veröffentlicht wird die in den nächsten Wochen. 

Konzertreviews

Musik | Konzert | Oberhausen

Irievoir und Merci: Irié Révoltés nehmen Abschied in Oberhausen

Es gibt dieses besondere Gefühl, wenn beim Konzert das vermutlich letzte [mehr...]
Konzert | Köln

Technik, die begeistert: Helene Fischer in Köln

Ende dieser Woche werden über 80.000 Zuschauer Helene Fischer live in der [mehr...]
Musik | Berlin

Vielfältige Poplandschaft bei Popkultur-Berlin

Wo sonst Städtetouristen kurz innehalten und ihre Smartphones zücken, um [mehr...]
Musik | Konzert | Dortmund

Zu hoch hinaus: Out4Fame-Festival in Dortmund

Was für Hip-Hop-Liebhaber ein ganz besonderes Highlight im [mehr...]
Party | Musik | Bochum

Ruhrtriennale: Die Ritournelle geht, aber bleibt

Die Ritournelle wird bleiben. Das steht fest. In der Erinnerung derer, die [mehr...]