Fuchs & Hase: Pop am Pool

Pohlmann kommt ins Treibgut

Wenn Pohlmann am 21. August ins Düsseldorfer Treibgut kommt, hat er weder Bastmatte noch Sonnencreme im Gepäck, sondern die Songs seiner aktuellen Platte. „Nix ohne Grund“ heißt der Tonträger und birgt eine Mischung aus Pop, Rock und Folk mit deutschen Texten. Mit eben jenen eröffnet der Singer/Songwriter Düsseldorfs jüngstes Festival, genannt Fuchs & Hase.

Organisiert wird das neue Open-air von der landeshauptstädtischen Konzertagentur Popversammlung. „Wir glauben, dass das Treibgut im Sommer der perfekte Ort ist, um bekannte Künstler einmal aus nächster Nähe zu erleben“, sagt Veranstalter Boris Schimansky. Insgesamt fünf Konzerte gehen auf sandigem Untergrund bis zum 5. September am Stahlwerk Stadtstrand in Flingern über die Bühne. Bereits einen Tag nach Pohlmann machen Flo Mega & The Ruffcats in der Bucht von Flingern-Süd fest. Das neue Studioalbum des einstigen Hip-Hoppers Mega, der für deutschsprachigen Soul im Stil der 60er und 70er Jahre steht, heißt übrigens „Mann über Bord“. Wenn das mal nicht zum Piratenschiff-Pool an der „Ronse“ passt!

Haialarm und Schlachthaus

Eine Woche später nehmen I Heart Sharks aus Berlin Kurs auf das Treibgut. Pierre, Simon und Martin, die im sagenumwobenen Berghain zusammenkamen, machen moderne elektronische Tanzmusik und waren in der Vergangenheit bereits bei namhaften Festivals wie dem Immergut oder dem Melt! zu Gast. Mittlerweile liegt ihr zweites Album „Anthems“ vor. Die vierköpfige Alin Coen Band hat derweil bereits ihren dritten Tonträger auf dem Markt. „We’re Not the Ones We Thought We Were“ heißt das Werk, aus dem am 3.9. mit Sicherheit der ein oder andere Song im Treibgut zu hören sein wird. Komplettiert wird das Line-Up durch das Akustik-Trio Wingenfelder um die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder, einst in Diensten von Fury in the Slaughterhouse.

Während der Dreier am 5.9. seine Treibgut-Premiere begehen wird, ist Pohlmann mit dem Ort, wo sich Fuchs und Hase Gute-Nacht-Lieder singen lassen, bereits bestens vertraut. 2012 spielte er hier vor 600 Zuschauern. Und auch wenn sein Song „Wenn jetzt Sommer wär’“ nicht mehr ganz aktuell ist, dürfte er doch die perfekte Festival-Hymne abgeben.

Mehr aus Düsseldorf

Temps d'Images: Tanzende Fadenwürmer

„Wenn man im Ausland ist und vom tanzhaus nrw erzählt, kennt es in der Tanzwelt jeder“, beschrieb Choreografin und Factory Artist Alexandra Waierstall kürzlich ihre Wirkungsstätte. Zu sehen gibt es dort eine Menge: Vom 8. bis 10. Januar findet bereits zum elften Mal das avantgardistische Festival Temps d'Images in Düsseldorf statt. Auf dem Programm stehen aktuelle Kunstprojekte der Bereiche Tanz, [mehr...]


Heiko Beck Kos: Neustart

Vor gut 10 Jahren hatte sich Heiko Beck Kos vorgenommen, freier und mutiger zu leben. Im Gespann mit Freund Valentin von Vacano entschied der Künstler, dem materiellen, beruflichen und gesellschaftlichen Druck nicht länger nachzugeben. [mehr...]


Düsseldorf Flingern: Abschiede und Quartierswechsel

In Flingern müssen Les Halles, die Trinkhalle, die benachbarte Frauenberatungsstelle und das Theater Flin weichen. Es sollen Wohnraum und Hotels entstehen.  [mehr...]


Konzertreviews

Konzert | Dagewesen | Bochum

Fotostrecke: Revolverheld in Bochum

Das Abschlusskonzert der "Immer in Bewegung" Tour war ein voller Erfolg. [mehr...]
Konzert | Dagewesen | Bochum

Fotostrecke: Uriah Heep in der Zeche Bochum

Nachdem bereits 21 Octyne und Voodoo Circle für ausreichend Stimmung [mehr...]
Konzert | Dagewesen | Mönchengladbach

Konzertkritik: EA80 in Mönchengladbach

Seitdem im Sommer diesen Jahres das Aus des Horst-Festivals bekannt wurde, [mehr...]
Konzert | Dagewesen | Bochum

Fotostrecke: Cannibal Corpse in der Matrix Bochum

Fliegende Haare, harte Drums und Riffs - Das sind die Jungs Cannibal Corps! [mehr...]
Konzert | Dagewesen | Düsseldorf

Konzertkritik: Ignition in der Tonhalle

Die seit 2007 bestehende Konzertreihe „Ignition“ serviert regelmäßig einen [mehr...]