Paluma: Pläne für 2019

Max Sollmann (r.) mit Max Bering bei der Paluma-Ankündigung im Frühjahr 2017. | Foto: Sebastian Ritscher

Das Paluma-Festival setzt 2018 eine Runde aus. 2019 soll  es die zweite Ausgabe des Elektro-Festivals in Bochum geben. Irmine Estermann sprach mit Max Sollmann vom Veranstalter Ruhrpol über die Entscheidung 2018 eine Pause zu machen und die weiteren Pläne.

Wieso soll es im nächsten Jahr kein Paluma-Festival geben?

Leider haben wir durch die WM ein recht kleines Zeitfenster für unser Paluma-Festival. Rings herum gibt es allerhand andere etablierte Großveranstaltungen, die dieses Zeitfenster noch kleiner machen. Das Festival kann zum Beispiel nur stattfinden, wenn in der Jahrhunderthalle parallel nichts stattfindet. Da ist aber zu dem Zeitpunkt 2018 eine Tanzveranstaltung. Außerdem sind die etablierten Pollerwiesen in Dortmund nur eine Woche vor unserem geplanten Termin. Dagegen hätte es ein neues kleineres Festival, wie unser Paluma, sehr schwergehabt.

Seid ihr denn mit der Erstauflage 2017 im Westpark zufrieden?

Für eine erste Veranstaltung war das mit 5000 Besuchern erfolgreich. Die Fläche bietet Platz für 12.000 Besucher, unser langfristiges Ziel sind 10.000 Gäste. Auch mit dem Konzept sind wir zufrieden. Das soll 2019 so bleiben. Es wird höchstens kleine Änderungen wie eine zweite Stage geben, bei der Erstauflage wollten wir uns lieber erstmal auf eine Bühne fokussieren. Mal gucken, was uns bis dahin noch einfällt.

Welche Änderungen könnten das noch sein?

Das Foodkonzept wird vermutlich aufgestockt. Das können wir aber erst machen, wenn wir die Besucherzahl abschätzen können. Musikalisch wollen wir jedenfalls nichts ändern. Wir gehen auch weiter von der Location im Westpark aus, obwohl es da, wie gesagt, vor allem wegen der Jahrhunderthalle bei der Terminfindung etwas schwierig ist. Konkrete Alternativen für den Veranstaltungsort gibt es jedenfalls noch nicht. 

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