Spring Break für Metal-Heads

Diaroe | Foto: Seine Dudeheit Design

Im Mai tut sich am nördlichen Rande des Ruhrgebiets ein Abgrund auf. Furchteinflößende, dämonische Gestalten werden auf dem Flugplatz Schwarze Heide begleitet von donnerndem Getöse aus dem Untergrund emporsteigen, um eine in Deutschland in dieser Form einzigartige Brachial-Orgie zu feiern. Das Extremefest ist allerdings kein Fall für die Ghostbusters, sondern so etwas wie die Metal-Edition des Spring Break.

Die Unterschiede zum amerikanischen Original liegen im Detail. Zum Beispiel sorgen statt Electro-DJs über 70 Bands aus allen Erdteilen und Subgenres für die musikalische Untermalung, und die langhaarigen Schönheiten unter den Festival-Besuchern tragen tendenziell eher Kutte statt Bikini.

Für Joscha und seine Jungs von der Essener Grindcore-Combo Diaroe ist das Extremefest eine familiäre Angelegenheit. Es wird gegrillt, geklönt, und im Moshpit findet man schnell neue Freunde. „Einfach super, dass zum Extremefest Metal-Fans von überall her anreisen, auch aus dem Ausland. Das wird auch in diesem Jahr eine riesige Party mit lustigen Leuten und knüppelharter Musik.“ Die Tatsache, dass die Ruhrpott-Grinder neben Szenegrößen wie Legion of the Damned, Kataklysm und und Behemoth auch selbst auf der Bühne stehen werden, ist da nur noch der Zuckerguss obendrauf.

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