Open Source Festival: Erste Spuren

Dickes Pferd: Modeselektor | Foto: Kevin Lake

Das Open Source hat auf seiner Facebookseite einige erste Hinweise zum diesjährigen Line-Up gegeben. Schlaue Köpfe konnten da schon einige lohnende Acts herauslesen: Das dickste Pferd lassen wir direkt mal unorthodox am Anfang auf die Weide: Modeselektor wird, vermutlich als Headliner, die Elektrobühne bespielen. Aber auch sonst bekommt das elektrische Areal der Düsseldorfer Galopprennbahn ordentlich Futter:

Kreidler geben ein Heimspiel und lassen elektronische Musik gespickt mit akustischen Klängen und einzelnen Gesangsformeln über die Wiese gleiten.

Kreidlers Drummer Thomas Klein wird seine Jungs außerdem irgendwann von der Bühne schicken, um sein aktuelles Solo-Projekt „Sølyst“ zu präsentieren. Dabei bleibt der Sound elektronisch minimalistisch, jedoch eine Nuance dunkler und beatlastiger als Kreidler.

Nicht vom Rhein, sondern von der Themse kommt das Elektro-Trio Darkstar. Die Londoner werden sicher auch ihr neues Album „News from Nowhere“, das im Februar erscheint, dabei haben. Die erste Single "Amplified Ease" kommt entspannt aber durchaus tanzbar daher.

Immer noch elektronisch aber mit mehr Fokus auf Gesang wird es mit der ursprünglich aus Bulgarien stammenden DENA. DENA sang bereits mit „The Whitest Boy Alive“. Sie selbst parodiert gekonnt den Pop-Elektro und Hipsterzirkus mit durchaus hörbarem Elektro. Inspiration dazu dürfte sie täglich genug bekommen, denn seit 2005 lebt sie in Berlin.

Neben der elektronischen Schiene, ist auch die sogenannte Weltmusik ein weiteres Standbein des Open Source.

Hier versteckte sich im Bilderrätsel das Portico Quartet. Die Londoner zaubern mit Akustik Bass, Saxophon, und Hang einen Mix aus Jazz und Ethno-Musik. Bekannt geworden ist das Quartet durch eine regelmäßige Konzert Session im Londoner Club Brixton Rizy. Der berühmte Jazzclub the Vortex veröffentlichte schließlich ihre Musik im eigenen Record Label.

Ebenfalls mit einem Seesack voller Klänge kommt Mala. Zuletzt fischte der Soundmaler in Kuba. Die meditativen Klänge der indische Gebetskette (=mala) werden also karibischen Rhythmen tanzbarer und treibender gemacht.

Video: Darkstar - Amplified Ease

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Open Source 2013 Playlist

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