Fantastival: Im Zeichen der Burg

Ruhrpott-Rentner: Affentheater

Auch Arschloch muss man lernen: Im Landestheater Burghofbühne in Dinslaken hat der wohl bekannteste Ekel-Chef alias Christoph Maria Herbst einst erste schauspielerische Erfahrungen gesammelt: Daher unterbricht der Stromberg-Mime („Chef ist Chef. In der Hölle kommen Sie mit Sonnenmilch nicht weiter“) eigens einen TV-Dreh, um beim Fantastival aus seinem Buch „Ein Traum von einem Schiff: Eine Art Roman“ zu lesen. Gut aufgehoben im altehrwürdigen Hof der 850 Jahre alten Burg ist auch Herbert Knebels Affentheater, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bühnenjubiläum feiert. Somit haben die Kultrentner wohl bald das Ziel erreicht, das Uwe Lyko vor beinahe zwei Jahrzehnten mal coolibri verriet („Wir wollen irgendwann mal auf die Bühne gehen können, ohne uns vorher umziehen zu müssen!“). Dass Casting-Mädels nicht unbedingt zu abgebrühten Medienludern werden müssen, beweist die 22-jährige Stefanie Heinzmann mit ihrem frischen Motown-Sound & Sixties Pop. Neben Kindertheater, Klassik und Jazz gibt’s mit der Pink Floyd Tribute Show von Us & Them auch noch eine extrem atmosphärische Veranstaltung, die das alte Gemäuer ordentlich zum Beben bringen wird.

 

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