Dorstival: Rock auf der Halde

Nächster Halt der Leningrad Cowboys: Dorsten | Foto: Dirk Behlau / Pixeleye.de

Was dem Bayer seine Alm, ist dem Ruhri seine Halde. Zum Glück kommt hierzulande keiner auf die Idee, sich auf die mittlerweile grünen Gipfel der Schuttberge zu stellen und zu jodeln. Da ist die Idee eines Halden-Festivals mit Ruhrpott-Panorama doch authentischer, dachten sich die Macher des Dorstival. Was auf der Hürfeldhalde als Newcomer-Festival begann, ist mittlerweile ein zweitägiges Rock-Spektakel, mit dem sich die lokalen Träger vor namhafteren Events nicht verstecken müssen. „Wir möchten uns beim Dorstival an den großen Festivals orientieren, aber dabei die familiäre Atmosphäre erhalten. In etwa wie Rock am Ring vor der eigenen Haustür und zu einem fairen Kurs.“, erzählt Mit-Initiator Christian Joswig. Zum Festival-Feeling gehören natürlich Zelt und Matsch, weshalb in diesem Jahr erstmals auf der Halde gecampt und nach den Konzerten weiter gefeiert werden kann. Und auch der Flyer liest sich durchaus beeindruckend. Zwar sind mit den Leningrad Cowboys auch ein fetter Headliner am Start, aber die Booker haben sich die Rosinen aus sämtlichen Genres von Metal (Grave Digger) über Posthardcore und Punk (Vanna, Massendefekt) bis Ska (Wisecräcker) und, damit der Spaß nicht zu kurz kommt, auch noch Knorkator heraus gepickt.

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