Deichbrand 2013: Flieger, grüß mir die Sonne

| Foto: Carla Meurer

Für ein hochwertiges Line-Up zu sorgen, ist nur eine Aufgabe von Festivalveranstaltern. Es gilt außerdem das anspruchsvolle Publikum wie nur irgendwie möglich mit einem Rund-um-sorglos-Paket zu begrüßen. Angefangen von Campingplätzen bis hin zu einer breiten Palette an flüssigen und festen Ernährungsoptionen.



Das Deichbrand am Seeflughafen Cuxhaven/Nordholz erfüllt genannte Standards bereits mehr als ausreichend, geht aber nicht nur mit seinem dreitägigen Mikrokosmos-Poetry Slam noch einige Schritte weiter. Bereits vorab wird etwa über die Tidezeiten (für Landratten: Hochwasser/Niedrigwasser) der nicht weit entfernten Nordsee informiert und Ausflugstipps für die besten Ausblicke von den Deichkronen der Region geliefert. Bei dem vielfältigen Angebot auf dem Festivalgelände bleibt jedoch kaum Zeit, zusätzlich noch großen Touren zu unternehmen. Denn das Programm vom 18. bis 21. Juli hat es wahrlich in sich.

Als Warm-Up beschallen unter anderem Mega! Mega!, Letzte Instanz und Ahzumjot das Gelände. Die nächsten drei Tage können sich vor Hochkarätern kaum retten. Gleich am Freitag werden z. B. In Flames, die H-Blockx, Casper, Bosse und Tocotronic dafür sorgen, dass dem Festival-Namen alle Ehre gemacht wird.Dank frischer Brise gut erholt, darf dann am Folgetag zu so tanzbaren Bands wie Frittenbude, Kraftklub, Bush und vor allem bei den formidablen Sportfreunden Stiller gefeiert werden.

Eine Portion Schlaf und Restreserven an Energie seien bei allem bis dato Bespaßungspotenzial dennoch dringlichst empfohlen, da am Abschlusstag noch einiges Sehenswerte serviert wird. Von Comeback Kid über Madsen und Blumentopf bis hin zu den unvergleichlichen Toten Hosen.Bleibt mit den letzten Sätzen eigentlich nur noch auf das Thema Sicherheit hinzuweisen. Auch in diesem Punkt präsentiert sich das Deichbrand vorbildlich. Nicht nur wird darum gebeten, auf Crowdsurfing und Pyrotechnik zu verzichten, vor allem gilt die Warnung, nicht über angrenzende Zäune zu klettern. Denn wer will schon startenden bzw. landenden Fliegern des Marinegeschwaders in die Quere kommen?

Konzertreviews

Konzert | Stadtgespräch | Dagewesen | Dortmund

Dagewesen (und verzaubert): Aurora im Konzerthaus Dortmund

Das junge Ausnahmetalent Aurora Aksnes aus Norwegen war im Konzerthaus [mehr...]
Konzert | Dagewesen | Bochum

Konzertkritik: Che Sudaka in Bochum

Che Sudaka! Was klingt wie der Kampfschrei eines Ninja, hat sich in der [mehr...]
Konzert | Stadtgespräch | Dagewesen | Dortmund

Mittwochs mit Marsimoto: Ein Konzert mit Nebelmaschine

Ein Mittwoch mit Marsimoto – was darf man da erwarten? In etwa folgendes: [mehr...]
Konzert | Dagewesen | Essen

Konzertkritik: Bilderbuch in Essen

Brachiale E-Gitarren die locker und gelöst Popsongs durch die Essener [mehr...]
Konzert | Dagewesen | Düsseldorf

Konzertbericht: Wanda im zakk

Wanda. Endlich. Im restlos ausverkauften zakk bilden sich Schlangen aus [mehr...]