Das neue Traumzeit-Festival: Zwischen Indie und Pop

Mit dabei: Die Shout Out Louds | Foto: Marcus Frode

Das Traumzeit-Festival hatte mit Alex Clare und den Editors ja schon zwei dicke Verpflichtungen bekannt gegeben. Auf der heutigen Pressekonferenz wurden nun weitere, innerliche Freudenschreie verursachende, Namen veröffentlicht. Der Kurs des neu ausgerichteten Festivals geht in Richtung Popkultur, jedoch immer mit künstlerischem Anspruch, Platz für Nischen und regionale und nationale Größen. Einige Highlights stellen wir in unserer Bilderstrecke genauer vor.

Hier ein Überblick über das Line-Up:
CocoRosie, Editors, Alex Clare, Shout Out Louds, Thees Uhlmann & Band, Get Well Soon, Ron Sexsmith, Lukas Graham, Agnes Obel, Laing, The Kyteman Orchestra, Tina Dico & Helgi Jonsson, Felix Meyer & Band, Sebastian Lind, Hiromi, Max Prosa & Band, Skip&Die, Flowerpornoes, Patrick Richardt, Torpus & The Art Directors, Intergalactic Lovers, u.v.a.



Line-Up Traumzeit Festival 2013 (23)

Wir stellen euch die Highlights des Traumzeit-Festivals 2013 vor. Klicke auf ein Bild, um zur Slideshow zu gelangen.

Umsonst & Draußen
Unsere Tipps für die Umsonst-und-Draußen-Bühne am Gasometer
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Umsonst & Draußen
Torpus & The Art Directors
Fr. Umsonst & Draußen. Mit ihrem Indie-Folk bringen die Hamburger das Publikum zum Staunen. Diese warmen Songs, geprägt von Country-Einflüssen und fünfstimmigem Chorgesang, sind wunderbar harmonisch. Instrumente wie Mandoline, Banjo, Harmonium, Trompete oder Kontrabass kommen dabei zum Einsatz. Mal erinnert das an Mumford & Sons und die Fleet Foxes, manchmal an The Arcade Fire. (Foto: Eugen Heimboeckel)
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Torpus & The Art Directors
Skip & Die
Fr. Umsonst & Draußen. Im Vordergrund von Skip & Die steht die südafrikanischen Sängerin Cata.Pirata. Sprache wird bei ihr zum Rythmus und zum Mittel, um z.B. über Gewalt gegen Frauen, Kapitalismus u.a. kritische Themen zu singen. Musikalisch liefern Skip & Die einen globalen Mix aus Tropical und Global Bass Music, HipHop, Electronica, afrikanischer Rhythmen, kapverdischer Melodien und vieler weiterer Einflüsse. (Foto: Alexander Dahms)
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Skip & Die
Patrick Richardt
Sa. Umsonst & Draußen. Dieser junge Mann aus Krefeld ist auf der Suche nach dem Hit mit Soul und Botschaft. Er glaubt daran, dass es immer noch Sinn macht, sich die Gitarre umzuhängen und das alte Klavier seiner Eltern mit sehnigen Fingern zu bearbeiten, um Songs in die Welt zu schreiben und zu singen.
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Patrick Richardt
Hypnotic Brass Ensemble
So. Umsonst & Draußen. Die acht Söhne des Jazz-Trompeters Philip Cohran aus Chicago haben sich zu einer Band zusammengeschlossen. Klarr das auch hier Jazz und Blasmusik im Mittelpunkt steht. Verjüngt wird das ganze jedoch mit Einflüssen aus dem Bereich Hip Hop und Funk. Zu den Fans der Kombo zählen mittlerweile z.B. Mitglieder des Wu Tang Clan oder auch Prince. Traumzeitbesucher können die Jungs Umsonst & Draußen erleben.
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Hypnotic Brass Ensemble
Freitag
Unsere Tipps für den Freitag
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Freitag
Max Prosa
Max Prosas kantige Texte haben nichts zu tun mit peinlicher Pubertätspoesie oder langweiligen Stammtischweisheiten. Stattdessen entwirft der junge Mann surreale Szenarien voller Emotionen und schildert kleine Geschichten über große Themen.
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Max Prosa
Lukas Graham
Lukas Graham bezeichnen ihren Sound als „Ghetto-Pop“. Was man darunter verstehen kann, ist momentan überall im Radio mit „Drunk in the morning“ zu hören. Mit Schlagzeug, Bass und Keyboard spielt sie ihre Mischung aus Funk, HipHop und Soul, die langsam auch jenseits von Nordeuropa für Begeisterung sorgt.
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Lukas Graham
Editors
Die Editors werden in Duisburg Stücke aus ihrem geplanten neuen Album präsentieren. Dann erfahren die Besucher, ob die Gitarren wie beim letzten Album im Hintergrund bleiben und Synthie-Sounds dominieren. Die Festivalmacher versprechen in jedem Fall ein wildes und intensives Konzert für alle Freunde des New-Wave-Sound. Die Editors spielen am Fr, den 21.6. in der Kraftzentrale.
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Editors
Agnes Obel
Die dänische Singer-Songwriterin schreibt zauberhaft zerbrechlichen Gänsehaut-Songs, die so gar nichts mit ihrem strengen Promo-Foto zu tun haben, außer vielleicht, dem gelegentlichen Gruselfaktor.
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Agnes Obel
Thees Uhlmann
Der ehemalige Tomte Sänger gehört wohl mit zu den umtriebigsten im deutschen Musikgeschäft. Auf seinem Label Grand Hotel van Cleef produziert er nicht nur sich selbst, sondern auch viele andere Hamburger Songwriter und Bandprojekte. Bei der neuen deutschen Popentdeckeung Leslie Clio fungierte er als Songwriter.
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Thees Uhlmann
Kyteman Orchestra
Der Hip-Hop und Jazz Künstler Kytemann würde zur Traumzeit gerne seinen 30 köpfigen Chor und seine 18 Musiker mitbringen. Selbst wenn es nur die Hälfte werden sollte, dürfte ordentlich musikalischer Wumms von der Bühne fliegen.
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Kyteman Orchestra
Sonntag
Unsere Tipps für den Samstag
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Sonntag
CocoRosie
Zwei Schwestern machen Indiefolk mit poppigen Synthies und inszenieren sich in wunderbarer Queer-Ästhetik. (Foto: Samantha West)
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CocoRosie
Hiromi & The Trio Project
Klassik trifft auf Jazz. Dass Hiromi und ihre Kollegen allesamt vermutlich schon Instrumente spielten, als normalsterblich noch das Pfeifen übten, braucht nicht erwähnt zu werden. (Foto: Sakiko Nomura)
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Hiromi & The Trio Project
Cat Power
Seit Jahren gilt Chan Marshall alias Cat Power als eine der Ikonen des Indie-Pop und meldete sich 2012 nach einer langen privaten Krise mit dem gefeierten Album „Sun“ zurück. Alle Stücke sind diesmal wieder selbst geschrieben und fast sämtliche Instrumente eigenhändig eingespielt. Lediglich am Mischpult gab Marshall die Verantwortung an Philippe Zdar von Cassius ab. Dessen elektronischer Einfluss ist auf dem neuen Album SUN deutlich zu hören. (Foto: Stefano Giovannin)
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Cat Power
Get Well Soon
Get Well Soon nennt Konstantin Gropper sein Bandprojekt. Seit dem Debüt REST NOW WEARY HEAD wird der kluge und nachdenkliche junge Mann auch international als Offenbarung gefeiert. Das Füllhorn an Opulenz, Melodienschwere und Arrangeurskunst, das Gropper ausgießt, ist von erhabener Schönheit, Reife und geradezu majestätischer Würde.
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Get Well Soon
C2C
Vier DJs machen ihre Plattenspieler zum Instrument und Mixen einen Sound aus Hip-Hop, Funk und Electro zusammen. Bei der Traumzeit sorgen Sie damit am Samstag für Partystimmung. (Foto: Sylvain Richard)
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C2C
Sonntag
Unsere Tipps für den Sonntag
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Sonntag
Ron Sexsmith
Chris Martin, Elvis Costello oder Elton John gehören zu seinen Bewunderern. Der kanadische Singer-Songwriter besticht durch Bescheidenheit und Talent und ist ein Muss für jeden Musikkenner.
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Ron Sexsmith
Shour out Louds
Bezüge zum klassischen Indie-Rock haben die Shout Out Louds nun endgültig abgelegt und orientieren sich auf ihrem vierten Studio-Album am Radio-kompatiblen Pop der 1980er Jahre.Hier ein Beat, da ein Bläsersatz und hier ein Klangteppich vom Synthesizer – Hier steht die völlige Begeisterung für Karottenjeans und Disco-Fox-Tanzschritte in grellbunten Lettern auf der Agenda. (Foto: Frode & Marcus)
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Shour out Louds
Laing
Drei Sängerinnen mit drei tollen Stimmen und eine Choreografin fügen sich auf der Bühne zu einer Installation zusammen, die Anspruch und Unterhaltung kunstvoll verbindet. "Morgens immer müde" wird nicht der letzte Hit sein. (Foto: Universal)
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Laing
Alex Clare
Mit „Too Close“ lieferte er einen der Mega-Hits des vergangenen Jahres, und auch „Treading Water“ wird im Radio rauf und runter gespielt. Der trickreiche Mix aus warmer Soulstimme, frickeligem Dubstep und sphärigen Synthie-Sounds läuft offene Ohren ein. Alex Clare spielt am So, den 23.6. in der Kraftzentrale.
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Alex Clare

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