Weihnachts-Jazzmatinee: Jazz in heiligen Hallen

Yellow Express spielen Sixties-Soul

Als „Entweihung der heiligen Hallen“ hat ein Leserbriefschreiber in den 70er Jahren die Weihnachts-Jazzmatinee des domicil im Opernhaus bezeichnet. Heute ist Jazz ganz selbstverständlich auch in Hochkultursälen zuhause und die Jazzmatinee in der Stadt eine geliebte Tradition. Zum 42. Mal kommen dazu lokale und regionale Bands aus den Bereichen Modern Jazz, Big Band, Groove, Weltmusik und Traditional auf fünf Bühnen im weitläufigen Foyer der Dortmunder Oper zusammen. „Das ist das große Programmspektrum, das wir im ganzen Jahr abdecken“, sagt domicil-Geschäftsführer Waldo Riedl. Der Erlös der Matinee kommt wie immer der gemeinnützigen Kulturarbeit des Clubs zugute. „Früher war das unsere Haupteinnahme-Quelle, heute ist es ein wichtiger Baustein“, erklärt Waldo Riedl den Stellenwert. Welche Perlen sich in der regionalen Szene finden, wird das Publikum unter anderem mit dem Trio um den Bassisten Patric Siewert erleben, bei der Jazz-Suite „Cis-Moll“ des Lars Kuklinski Ensembles, der 13-köpfigen Sixties-Soul-Gruppe Yellow Express oder dem Balkan-Jazz des Folkwang-Preis gekrönten Pianisten Roman Babik.

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