Wilde Variationen im Konzerthaus

Mit Charme & Cello: Andreas Brantelid | Sussie Ahlburg / EMI Classics

Als ziemlich clever erwies sich der junge Herr von Beethoven, als er sich „Die Zauberflöte“ von Kollege Mozart vornahm und über zwei Stücke der Erfolgsoper instrumentale Variationszyklen für Violoncello und Klavier schuf. Eine Art Handübung für den begnadeten Burschen, mit der er seine Virtuosität einmal mehr demonstrieren konnte.

Mit der Interpretation dieser kunstfertig komponierten Kammermusik wird Andreas Brantelid bei seinem Debüt als „Junger Wilder“ sicherlich Gleiches gelingen. Immerhin zählt der 24-jährige Däne trotz seines zarten Alters zu den führenden Cellisten Skandinaviens. Und auch auf internationalem Terrain konnte sich der Absolvent der Kronberg Academy bereits mehrfach behaupten. Seinen Einstand im Konzerthaus wird der smarte Hochleistungsmusiker gemeinsam mit dem Pianisten Francesco Piemontesi bestreiten. Auf dem Programm des Duos stehen neben den genannten Variationen von listig Ludwig auch Werke von Brahms, Hindemith und Schubert, die ebenfalls für Violoncello und Klavier komponiert wurden.

konzerthaus-dortmund.de

Konzertreviews

Konzert | Dagewesen | Köln

Konzertkritik: Ben Howard im Kölner Palladium

Ben Howard, das ist dieser freundlich, gut gelaunte, irgendwie unaufgeregte [mehr...]
Konzert | Dagewesen | Essen

Fotostrecke: Bosse in der Essener Lichtburg

Bosse mit Streichern und Bläsern? Ja, der Axel kanns! In der Essener [mehr...]
Konzert | Dagewesen | Oberhausen

Konzertkritik: Maybeshewill im Oberhausener Druckluft

Das Druckluft in Oberhausen liegt verlassen und ein wenig verwahrlost auf [mehr...]
Konzert | Dagewesen | Köln

Konzertkritik: Klaxons und Fenech Soler im Luxor

Es ist noch nicht besonders voll und leider auch gar nicht warm als ich das [mehr...]
Konzert | Dagewesen | Düsseldorf

Konzertkritik: Ed Sheran in Düsseldorf

An diesem Abend hat es Ed Sheeran geschafft, der großen Halle des ISS Dome [mehr...]