Von Jazz auf Gleich

Jazzsession-Basis

Es war einmal eine Jazz-Hochburg namens Whoopataal, da fanden regelmäßig Konzerte statt. Um die eigene Live-Zusammenarbeit zu vertiefen, riefen 1992 die Musiker Peter Kowald, Hendrik Gosmann, Jörg Ollefs, Andreas Bär und Michael Träger mit dem Kneipier Tillmann Schroers die Jazzsession ins Leben. Es entstand eine Plattform und musikalische Spielwiese für Musiker, die sich in der Gattung Jazz mit allen Stilrichtungen wie Fusion, Funk, Latin, Hip-Hop und frei improvisierter Musik „zuhause“ fühlen.

Nach unterschiedlichen Stationen hat die Wuppertaler Jazzsession seit Anfang 2009 ihren Platz im Café Ada gefunden. Jazzmusiker und -liebhaber aller Altersklassen aus dem gesamten Bergischen Land, dem Ruhrgebiet und dem Rheinland treffen sich hier seit zwanzig Jahren zur Session, um sich auszutauschen, neue Musiker und Bands kennenzulernen und um ihr Können vor fachkundigem und interessiertem Publikum unter Beweis zu stellen. Neben den seit Jahren Aktiven der örtlichen Jazzszene sind es seit einigen Jahren vor allem „junge Wilde“, die die Veranstaltung prägen. Also die „Young Profs“: Studenten der Musik- und Jazzhochschulen Essen, Dortmund, Düsseldorf, Köln und Arnheim, die die Wuppertaler Jazzsession wegen ihrer Offenheit, der besonderen Atmosphäre im Café Ada, der zuverlässigen Organisation und nicht zuletzt der guten geographischen Lage schätzen gelernt haben. Hier werden überregional Kontakte geknüpft, unzählige Bands und Projekte nahmen von hier aus Fahrt auf.

Das Jubiläum der Wuppertaler Jazzsession startet am 9. Dezember im Café Ada. Die erste von zwei außergewöhnlichen Veranstaltungen trägt den Namen Jazz For Beginners. Mit dieser Nachwuchs-Session sollen jüngere und ältere Anfänger die Möglichkeit bekommen, einen Einstieg in den Jazz, in die Improvisation und in das Zusammenspiel mit anderen Musikern zu finden. Bei entsprechender Resonanz soll diese Veranstaltung als Reihe mit regelmäßigen Terminen angeboten werden.

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